Bitcoin Prognose: Hunderte Krypto-ETFs im Anmarsch! Gefahr für BTC?

Startende Rakete mit Coins (Foto: Freepik, dayalguru) Bitcoin Prognose: Hunderte Krypto-ETFs im Anmarsch! Gefahr für BTC?

Ein neues Gesetz sorgt dafür, dass Krypto-ETFs in den USA deutlich schneller zugelassen werden können. Die Folge: Hunderte solcher Krypto-Finanzprodukte stehen in den Startlöchern – für Kryptowährungen wie Avalanche (AVAX), Cardano (ADA) oder Polkadot (DOT). Analysten rechnen mit einer hohen Nachfrage. Prognose: Wird 2026 das Jahr der Altcoins?

Bitcoin-Kurs: Wie Krypto-ETFs 2026 den Markt bewegen

2026 beginnt gemächlich bei Bitcoin (BTC) und den Märkten für Kryptowährungen: Zwar konnte BTC zum Jahresanfang Stärke demonstrieren und sich vom Dezember-Tief bei 87.000 Dollar aus auf bis zu 94.500 Dollar bewegen. Am Widerstand ging den Bullen jedoch die Puste aus – und seitdem tritt der Kurs auf der Stelle.

Immerhin: Ein tieferer Fall unter 90.000 Dollar blieb bislang aus, nur kurz ging’s bis auf 89.600 Dollar runter. Aktueller Preis: 90.320 Dollar pro Bitcoin und damit 28,34 Prozent unter dem Oktober-Allzeithoch von 126.198 Dollar. Es herrsche „weiterhin Langeweile“, kommentiert der beliebte Krypto-Trader Michael van de Poppe in einer Prognose, und ergänzt: Bitcoin konsolidiere, es gebe keinen Grund zur Sorge.

 


Lediglich einige Altcoins korrigieren – heutige Top-Verlierer: Sky Coin (SKY) mit einem Rückgang um minus 6,14 Prozent, Cardano-Privacy-Coin Midnight (NIGHT, minus 5,62 Prozent) sowie Canton (CC, minus 3,3 Prozent). Insgesamt ist der Trend aber bullish, wie auch Poppe bestätigt: „Die Altcoin-Marktkapitalisierung hat ein entscheidendes Niveau gehalten, der Trend bleibt aufwärts gerichtet.“

Für Kaufdruck und optimistische Prognosen sorgen auch die Krypto-ETFs: Die bieten sowohl institutionellen als auch privaten Anlegern einen regulierten Zugang, ohne dass sie die Coins selbst verwahren müssen. Man kann also am Krypto-Boom teilhaben, muss sich aber nicht mit der (noch) sperrigen Technik auseinandersetzen. Das trifft einen Nerv in der traditionellen Finanzwelt. Die Bitcoin-ETFs beispielsweise – angeboten von großen Namen wie BlackRock oder Fidelity –, ziehen seit 2024 hohe Summen Kapital an.

Q4/2025 war zwar schwach – doch pünktlich zum Jahresbeginn 2026 haben institutionelle Investoren Gas gegeben und neue Rekordzuflüsse generiert: 1,2 Milliarden Dollar netto in den ersten 48 Stunden – die stärksten 2 Tage seit dem Launch der ETFs.

Krypto-ETFs boomen: Rückenwind durch neue Gesetze

Entsprechend groß sind derzeit die Hoffnungen vieler Anleger, dass es bei Altcoins ähnlich kommen könnte. Denn: Im September 2025 hat die US-Börsenaufsicht SEC generische Listing-Standards für sogenannte Commodity-Based Trust Shares beschlossen, die ausdrücklich auch digitale Assets umfassen. Das bedeutet: Spot-Krypto-ETFs müssen nicht mehr jedes Mal den kompletten, maßgeschneiderten Genehmigungsprozess durchlaufen. Ab sofort geht’s deutlich schneller – im Idealfall braucht eine Zulassung jetzt nur noch ein Viertel der ursprünglichen Zeit.

Eine Flutwelle an Krypto-ETFs komme jetzt, schreibt Bloombergs Senior-ETF-Experte Eric Balchunas in einer Prognose. Die Zahl der Altcoins mit ETFs könnte sich 2026 in den USA glatt verdoppeln – flankiert von Index-/Basket-Produkten und neuen Formaten rund um Krypto-Themen. Selbst Finanz-Gigant Morgan Stanley – bislang eher für kryptokritische Töne bekannt – drängt nun auf den Markt und lanciert einen Solana-ETF. Doch was bedeutet das für Bitcoin? Wird es „gefährlich“, weil ETFs Kapital abziehen?

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Bitcoin Prognose: Werden Altcoin-ETFs zur Gefahr?

Eher nicht. Für einige Altcoins könnten ETFs zwar ein Gamechanger sein: Die Zugangshürden sinken, die Portfolio-Integration wird einfacher – und neue Zulassungen ziehen kurzfristig Aufmerksamkeit samt frischer Mittel an. Gelder, die früher mangels Alternativen automatisch in Bitcoin-ETFs gelandet wären, werden künftig teilweise in Solana-, Dogecoin-, XRP- oder Index-ETFs wandern. Gleichzeitig bleibt BTC für institutionelle Anleger aber das Basis-Asset unter den Kryptowährungen – in puncto Liquidität, Strahlkraft der Marke und Infrastruktur ist Bitcoin schlichtweg konkurrenzlos. Daran wird sich auch 2026 nichts ändern.

Disclaimer:
Der Autor und/oder verbundene Personen oder Unternehmen besitzt Kryptocoins, unter anderem auch Bitcoins. Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar.

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