Wann erhalten die nächsten Biontech-Impfstoffe ihre Zulassung? (Foto: Freepik, pixel-shot.com)
Mainz – Mit der Jahresbilanz heute der personelle Paukenschlag: Die Mitgründer und prägenden Köpfe Ugur Sahin und seine Frau Özlem Türeci verlassen Biontech. Die Mainzer mRNA-Spezialisten haben auch 2025 Verluste eingefahren – mit dem strategischen Ziel, in naher Zukunft einen Durchbruch insbesondere mit Krebstherapien zu erzielen. Die Aktie brach am Dienstag um über 18 Prozent ein.
Sahin und Türeci hatten 2020 bei Biontech die Entwicklung des neuartigen mRNA-Impfstoffs zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verantwortet. In ihrem neuen Unternehmen wollen sie weiterhin innovative Therapien auf mRNA-Basis vorantreiben. Biontech will sich dort als Partner einbringen.
Rund 907 Millionen Euro Umsatz meldete der Impfstoffhersteller für das 4. Quartal, im Vorjahr waren es rund 1,2 Milliarden Euro, im Vorquartal 1,52 Milliarden. Im Geschäftsjahr 2025 konnte Biontech mit Gesamterlösen von rund 2,87 Milliarden Euro etwas zulegen (2024: 2,75 Milliarden Euro)
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Mehr Nettoverlust als 2025 – Weiter hohe Liquidität
Im Schlussquartal häufte Biontech einen Nettoverlust von 305 Millionen Euro an, lediglich 259,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr stehen minus 1.136,1 Millionen Euro zu Buche (2024: 665,3 Millionen). Der Verlust je Aktie betrug im letzten Quartal 1,25 Euro.
Mit seinen einzigartigen Vermögensreserven aus dem Corona-Geschäft kann Biontech die operativen Verluste abfedern. Zum 31. Dezember verfügte das Unternehmen über Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente plus liquide Wertpapieranlagen in Höhe von 17,24 Milliarden Euro.
Sahin: 2026 wird wegweisend – Prognose niedriger als 2025
“2026 wird ein wegweisendes Jahr für uns, in dem wir zahlreiche Datenveröffentlichungen aus unserem Portfolio erwarten”, betonte Noch-CEO Ugur Sahin. Ziel sei es, bis 2030 mehrere zugelassene Produkte im Portfolio zu haben.
Im laufenden Jahr 2026 geht Biontech von sinkenden Umsätzen bei Covid-19-Impfstoffen in den USA und in Europa aus. Die Prognosespanne liegt bei 2 bis 2,3 Milliarden Euro. Die Forschungs- und Entwicklungskosten werden bei 2,2 bis 2,5 Milliarden Euro erwartet (2025: rund 2,02 Milliarden).
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Der Beitrag Biontech nach den Quartalszahlen: Die Gründer gehen von Bord – Aktie bricht ein! erschien zuerst auf ftd.de.