Altersvorsorgedepot: Wie funktioniert die staatliche Förderung?

 

Die Videoreihe „Finanzen verstehen“ auf ftd.de / Folge 5: Wie viel Geld gibt der Staat beim neuen Altersvorsorgedepot dazu?

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  • Das neue Altersvorsorgedepot verbindet private Altersvorsorge mit staatlichen Zulagen.
  • Für eigene Einzahlungen sind bis zu 540 Euro Grundzulage im Jahr möglich.
  • Familien können zusätzlich bis zu 300 Euro Kinderzulage pro Kind erhalten.
  • Wer früh mit der Altersvorsorge beginnt, kann unter bestimmten Voraussetzungen einen einmaligen Berufseinsteigerbonus erhalten.
  • Die neuen Altersvorsorgeprodukte sollen ab Januar 2027 verfügbar sein.

Altersvorsorgedepot: So fördert der Staat die private Altersvorsorge

Wer privat für das Alter spart, soll künftig stärker vom Staat unterstützt werden. Mit dem neuen Altersvorsorgedepot wird die staatliche Förderung neu gestaltet. Dabei können bereits kleinere regelmäßige Sparbeträge von Zulagen profitieren.

Anders als bei der bisherigen Riester-Förderung richtet sich die Grundzulage künftig direkt nach der Höhe der eigenen Einzahlungen. Je mehr Geld innerhalb der Fördergrenzen eingezahlt wird, desto höher fällt der staatliche Zuschuss aus.

Doch wie funktioniert die Förderung genau? Wie viel Geld gibt der Staat dazu und welche zusätzlichen Vorteile gibt es für Familien und junge Sparer?

In Folge 5 von „Finanzen verstehen“ erklären wir die wichtigsten Förderregeln anhand konkreter Beispiele.

Wie hoch ist die Grundzulage beim Altersvorsorgedepot?

Für die ersten 360 Euro, die Sparer jährlich einzahlen, gibt der Staat 50 Cent pro eingezahltem Euro dazu.

Wer also 360 Euro im Jahr spart, erhält eine staatliche Grundzulage von 180 Euro.

Für weitere Eigenbeiträge oberhalb von 360 Euro bis zur Fördergrenze von 1.800 Euro jährlich gibt es 25 Cent pro eingezahltem Euro.

Damit kann die Grundzulage insgesamt bis zu 540 Euro pro Jahr betragen.

Kinderzulage und Berufseinsteigerbonus: Weitere Fördermöglichkeiten

Besonders interessant kann das Altersvorsorgedepot für Familien sein.

Zusätzlich zur Grundzulage ist eine Kinderzulage von bis zu 300 Euro pro Kind und Jahr vorgesehen. Die Höhe richtet sich nach den förderfähigen Eigenbeiträgen und den jeweiligen Anspruchsvoraussetzungen.

Auch für junge Menschen gibt es einen zusätzlichen Anreiz: Wer vor dem 25. Geburtstag einen entsprechenden Altersvorsorgevertrag abschließt, kann einen einmaligen Berufseinsteigerbonus von 200 Euro erhalten.

Staatliche Förderung und steuerliche Vorteile

Neben den direkten Zulagen können auch steuerliche Vorteile eine Rolle spielen.

Die Beiträge zur geförderten Altersvorsorge können innerhalb bestimmter Grenzen als Sonderausgaben berücksichtigt werden. Im Rahmen einer Günstigerprüfung wird ermittelt, ob sich daraus gegenüber den Zulagen ein zusätzlicher Steuervorteil ergibt.

Die tatsächliche Förderung hängt deshalb unter anderem von den eigenen Beiträgen, der familiären Situation und den steuerlichen Voraussetzungen ab.

Finanzen verstehen: Wie viel Geld gibt der Staat dazu?

In der fünften Folge unserer Videoreihe zum Altersvorsorgedepot zeigen wir, wie die neue Förderung funktioniert und welche Beträge bei unterschiedlichen Eigenbeiträgen möglich sind.

Dabei erklären wir die Grundzulage, zusätzliche Fördermöglichkeiten für Familien und die Bedeutung steuerlicher Vorteile.

Jetzt das Video ansehen und erfahren, wie die staatliche Förderung beim Altersvorsorgedepot funktioniert.

Weitere Informationen rund um das neue Altersvorsorgedepot finden Sie in unserer Videoreihe „Finanzen verstehen“ auf ftd.de.

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