Verbundstandort der BASF in Zhanjiang in Südchina (Foto: BASF SE)
Ludwigshafen – US-Zölle, Preisdruck aus China, Energiepreise in Deutschland: Der weltweit größte Chemiekonzern hat ein schwieriges Geschäftsjahr hinter sich und dämpft die Erwartungen. Heute morgen hat BASF eine magere Bilanz für das Jahr 2025 vorgelegt. Man komme gut voran mit der “Winnig Ways”-Strategie, die den Chemiekonzern profitabler machen soll, beteuerte CEO Markus Kamieth. Der Aktienkurs brach heute zum Handelsstart rund 2 Prozent ein, erholte sich dann aber.
Der Umsatz sank nach Unternehmensangaben im 4. Quartal 2025 auf rund 14,03 Milliarden Euro – im Vergleich zu rund 14,86 Milliarden Euro des Vorjahresquartals. Auch im Gesamtjahr 2025 hat BASF mit rund 59,66 Milliarden Euro weniger eingenommen als im Jahr 2024 (61,44 Milliarden Euro).
Beim Gewinn musste der Chemieriese ebenfalls Abstriche machen: Das Ebitda vor Sondereinflüssen schrumpfte im 4. Quartal auf rund 1,03 Milliarden Euro (minus 27,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal). Im gesamten Jahr 2025 erwirtschaftete BASF 6,55 Milliarden Euro – 9,5 Prozent weniger als im Jahr 2024.
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Dividendenvorschlag 2025 – Ausblick eher defensiv
„Wir haben die wesentlichen Anlagen unseres neuen Verbundstandorts Zhanjiang erfolgreich in Betrieb genommen”, verweist der Vorstandsvorsitzende Markus Kamieth auf einen wichtigen Meilenstein des schwierigen Geschäftsjahres. Zudem sei es gelungen, die Kosteneinsparungsprogramme zu beschleunigen und die BASF-Organisation deutlich zu verschlanken.
Die Dividende soll stabil bleiben: Wie bereits für das Geschäftsjahr 2024 schlägt das Management eine Ausschüttung von 2,25 Euro je Aktie vor. 2021 bis 2023 hat BASF noch 3,40 Euro je Aktie gezahlt.
Beim Ausblick tritt BASF auf der Stelle: Eine Spanne von 6,2 bis 7 Milliarden Euro beim operativen Gewinn vor Sondereinflüssen (Ebitda) gibt der Chemiekonzern für 2026 als Prognose aus. Die geplanten Investitionen sinken auf 3,4 Milliarden Euro, nach 4,3 Milliarden Euro im Jahr 2025. Der freie Cashflow nach Abzug aller Kosten soll allerdings auf 1,5 bis 2,3 Milliarden Euro steigen (2025: 1,3 Milliarden Euro).
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Der Beitrag BASF Aktie nach Quartalszahlen: Chemieriese in schwerer See – Kurs bricht kurzzeitig ein erschien zuerst auf ftd.de.