Bitcoin Prognose: brutale Abwärts-Preisziele! Top-Analyst nennt 16.000 Dollar

(Foto: Freepik, Santorn)

Er erntet dafür viel Kritik, doch Top-Experte Willy Woo stellt in einer neuen Bitcoin-Prognose einen Rückgang auf bis zu 16.000 Dollar in Aussicht. Woo zählt zu den bekanntesten Bitcoin-Experten der Welt, begleitet die Märkte seit ihren Anfängen – mehr als 1,2 Millionen Anleger folgen ihm auf X. Wie ernst ist die Lage?

Bitcoin: Prognose sieht Horror-Crash auf $16K

Top-On-Chain-Analyst Willy Woo warnt in seiner neuen Prognose: Die Krypto-Märkte sind noch zerbrechlicher als bislang gedacht – und Anleger sollten sich auf weitere Monate mit bearishem Momentum einstellen. Zwar scheine der jüngste Ausverkauf nun langsam erschöpft zu sein und Bitcoin potenziell wieder auf dem Weg in Richtung 75.000 Dollar. Aber, so Woo: Spätestens ab da geht’s wieder abwärts. „Das liegt daran, dass das allgemeine Umfeld stark bärisch ist und sich sowohl die Spot- als auch die Futures-Liquidität verschlechtern“, so der Neuseeländer. Es sei in so einer Situation noch nie zu einer Bitcoin-Rallye gekommen, warnt der Krypto-Guru – und ergänzt die Prognose auch mit mehreren potenziellen Abwärtspreiszielen.

 


Seiner Analyse und historischen Chartverläufen zufolge wäre ein Rückgang auf 45.000 Dollar zwar „ein typischer Bärenmarkt-Tiefpunkt“, wie er auch in vergangenen Bullruns vorgekommen ist. Aber, so Woo: 2026 hat sich einiges geändert – der Rückenwind fehlt. Das „Goldene Zeitalter“ der globalen Liquidität, des Risikoappetits – damit könnte es jetzt vorbei sein. Und das setzt Bitcoin unter Druck. Sollten sich die makroökonomischen Bedingungen weiter verschlechtern (Rezession, Inflation, Finanzkrise), sagt Woo nicht nur einen Rückgang auf 30.000 Dollar voraus – der Kurs könnte der Prognose zufolge sogar bis auf 16.000 Dollar crashen. Das, so der Analyst, sei dann „die letzte Grenze“, die halten müsse, um den Aufwärtstrend von BTC zu bewahren. Immerhin: Auch Woo sieht Licht am Ende des Tunnels.

Prognose: Ab hier wird Bitcoin wieder steigen

Seine Prognose: „Das 4. Quartal wäre ein guter Zeitpunkt für das Ende des Abwärtstrends und das 1. oder 2. Quartal 2027 für die Rückkehr der Aufwärtsdynamik.“ Es gilt also: durchhalten – oder die Position anpassen. Bitcoin befindet sich fast -50% unter dem Allzeithoch – bereits das stellt für viele langfristig orientierte Branchenteilnehmer einen attraktiven Einstieg dar.

Profi-Trader Michael van de Poppe wittert gar eine „einmalige Kaufgelegenheit“, kommentiert: Jedes Mal, wenn er sich mit jemandem über Geld, die derzeitige Lage des Bankensystems oder die Finanzwelt unterhalte, lande das Gespräch schlussendlich bei Bitcoin – immer nur bei Bitcoin. Sein bullishes Fazit: „Höchstwahrscheinlich bietet sich gerade eine einmalige Gelegenheit, zu günstigen Kursen zu akkumulieren.“ Soweit die Prognose der Top-Experten. Doch was glaubt die breite Masse an Anlegern – wie tief wird Bitcoin fallen, bevor er wieder steigt? Das verrät eine neue, groß angelegte Umfrage von „PlanB“ unter mehr als 30.000 Investoren.

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Massen-Prognose: 30.000 Investoren legen sich fest

Der beliebte Krypto-Stratege wollte von seinen mehr als 2 Millionen Followern wissen: „Wo wird dieser Bitcoin-Bärenmarkt (ungefähr) seinen Tiefpunkt erreichen?“ Zur Auswahl standen 4 Preisbereiche: rund 60.000 Dollar, 50.000 Dollar, 40.000 Dollar oder 30.000 Dollar. Das Ergebnis: Die meisten Anleger (32,3 Prozent) gehen davon aus, dass Bitcoin nicht tiefer als etwa 50.000 Dollar fallen wird. Die zweitgrößte Gruppe hingegen (23,9 Prozent) hält an der 60.000-Dollar-Marke fest – ihr zufolge hätte die Kryptowährung das Schlimmste also bereits hinter sich. Fast genauso viele (23 Prozent) warten allerdings auf einen Crash bis $40K – und ein Fünftel hält sogar einen Rückgang bis auf 30.000 Dollar für möglich.

PlanB selbst bleibt deutlich bullisher – der aktuelle Zyklus hat seiner Einschätzung nach noch Potenzial für massive Preissteigerungen. So prognostiziert sein berühmtes Stock-to-Flow-Prognosemodell (S2F) einen Durchschnittspreis von rund 500.000 Dollar für den Zeitraum 2026 bis 2028. Das legt nahe: Momentan könnten wir uns in einem Übergangsjahr befinden – ab 2027 wird’s dann aber wieder explosiv.

Disclaimer:
Der Autor und/oder verbundene Personen oder Unternehmen besitzt Kryptocoins, unter anderem auch Bitcoins. Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar.

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