Der Incrementum Active Gold Fund kombiniert physische Edelmetalle und Minenaktien für eine stabilere Portfoliostruktur. (Foto: Freepik KI Suite)
Gold, Silber und Minenaktien erleben einen schmerzhaften Rücksetzer. Ein stärkerer Dollar, neue Fed-Fantasien und hektische Gewinnmitnahmen sorgten für einen schwarzen Freitag im Edelmetallsektor. Doch wer jetzt das Ende der Goldhausse ausruft, greift zu kurz. Die strukturellen Treiber bleiben intakt. Für defensivere Anleger lohnt der Blick auf aktiv gemanagte Lösungen wie den Incrementum Active Gold Fund.
Ein schwarzer Freitag – und viele offene Fragen
Nach Monaten scheinbar müheloser Kursgewinne kam die kalte Dusche. Gold knickte ein, Silber, Platin und Palladium gerieten regelrecht unter die Räder. Die Verluste waren heftig – und sie kamen schnell. Viele Anleger fragen sich nun: War das der Wendepunkt? Ist die Goldrallye 2026 schon wieder Geschichte? Die kurze Antwort lautet: eher nein. Die längere: Der Markt musste Luft ablassen.
Auslöser war einmal mehr der US-Dollar. Die überraschende Nominierung von Kevin Warsh als möglicher Nachfolger von Fed-Chef Jerome Powell nährte Spekulationen über eine künftig restriktivere Geldpolitik. Der Greenback stabilisierte sich – und setzte Gold prompt unter Druck. Das Muster ist bekannt: Steigt der Dollar, fällt das Edelmetall.
Doch bislang handelt es sich eher um eine technische Gegenbewegung. Der Dollar-Index hatte zuvor wochenlang verloren und ein frisches 52-Wochen-Tief markiert. Von einer echten Trendwende ließe sich erst sprechen, sollte er nachhaltig über die Marke von 100 Punkten steigen. Davon ist der Markt noch entfernt. Auch die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen verharren mit rund 4,2 Prozent auf moderatem Niveau – kein Umfeld, das Gold strukturell stranguliert.
Warum also diese Wucht? Weil vieles zusammenkam: überbewertete Aktien, volle Positionierung, ein Freitag vor geopolitisch aufgeladenen Tagen. Stop-Loss-Marken wurden gerissen, die Liquidität dünnte aus und die Verkäufe verstärkten sich gegenseitig. Es handelte sich um klassische Gewinnmitnahmen nach einer Übertreibung. Dass Silber und Minenwerte deutlich stärker fielen als Gold, passt ins Bild. Sie reagieren in Korrekturphasen stets mit höherem Hebel.
Die großen Goldtreiber leben weiter
Trotz dieses Rückschlags bleibt das große Bild bemerkenswert stabil. Zentralbanken kaufen weiterhin Gold, institutionelle Investoren erhöhen ihre Allokationen und Gold-ETFs verzeichnen Zuflüsse. Gleichzeitig wirken die Aktienmärkte zunehmend fragil. Der DAX, der Dow und die Nasdaq stehen auf tönernen Füßen. Die Berichtssaison sorgt vor allem im Technologiesektor für Nervosität. Unternehmen wie Nvidia, Palantir und Co. könnten noch ungemütliche Handelstage erleben. Gold bleibt in diesem Umfeld eine Versicherung und ein Gegengewicht.
Allerdings gilt auch: Edelmetalle zahlen weder Zinsen noch Dividenden. Und sie schwanken teils brutal, besonders in der Welt der Minenaktien. Wer über Fonds oder ETFs in Goldproduzenten investiert, muss mit Volatilitäten von 30 Prozent und mehr rechnen. Zum Vergleich: Der MSCI World schwankt historisch mit rund 13 Prozent.
Kein Wunder also, dass viele Anleger trotz historisch niedriger Bewertungen einen Bogen um Minenaktien machen. Dabei sind die Fundamentaldaten besser als in früheren Zyklen: saubere Bilanzen, disziplinierte Investitionen und keine größenwahnsinnigen Übernahmen. Dennoch fristen Minenaktien ein Schattendasein. Oder anders formuliert: Die Bewertungen schreien, doch der Markt hört noch nicht hin.
Fondstipp für vorsichtige Goldanleger: Incrementum Active Gold Fund
Für Investoren, die am Gold- und Minensektor partizipieren wollen, ohne die volle Achterbahnfahrt zu fahren, bietet sich ein anderer Ansatz an: der Incrementum Active Gold Fund (ISIN: LI1309461484). Mit einer Einjahresvolatilität von rund 14 Prozent liegt er deutlich unter klassischen Minenfonds – bei gleichzeitig substanzieller Beteiligung an Aufwärtsphasen. Möglich macht das ein aktiver Ansatz über das gesamte Gold-Universum: von physischem Gold und Silber über Royalty-Gesellschaften bis hin zu Minenaktien, Anleihen und Cash.
Gemanagt wird der Fonds von Ronald Stöferle und Mark Valek. Gold ist dabei nicht nur eine Anlageklasse, sondern auch eine mentale Benchmark. Herzstück ist das proprietäre „Incrementum Active Aurum Signal”, das zyklische und fundamentale Indikatoren kombiniert und die Allokation taktisch steuert. Im Schnitt gibt es lediglich rund eineinhalb Signalwechsel pro Jahr – weit entfernt von hektischem Trading. Je nach Marktlage wird das Portfolio defensiv, neutral oder offensiv ausgerichtet.
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Das Ergebnis sind geringere Rückschläge in Schwächephasen bei bewusst akzeptierter Underperformance, wenn Minen explosionsartig steigen. In der jüngsten Korrektur zeigte sich genau dieser Effekt: Während reine Minenfonds rund 10 Prozent verloren, lag der Rückgang beim Incrementum bei etwa 5 Prozent.
Der Fonds richtet sich nicht an taktische Zocker, sondern an Anleger, die strukturiert in Performancegold investieren möchten, ohne selbst Timing-Entscheidungen treffen zu müssen.
Fazit: Verschnaufpause statt Trendbruch
Nach seiner Rallye hat der Goldmarkt eine Pause gebraucht – und auch bekommen. Doch der Rücksetzer ist eher eine Reinigung als ein Richtungswechsel. Die großen Treiber sind nach wie vor vorhanden: geopolitische Unsicherheit, fragile Aktienmärkte und eine anhaltend hohe strukturelle Nachfrage. Für mutige Anleger bieten Minen weiterhin einen Hebel. Für vorsichtigere Investoren bietet der Incrementum Active Gold Fund einen ausgewogenen Zugang mit weniger Schwankungen, aber klarer Gold-DNA. Oder anders gesagt: Gold stolpert. Gefallen ist es jedoch noch lange nicht.
Disclaimer:
Keine Anlageberatung. Kein Aufruf zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.
Der Beitrag Gold stolpert, Minenaktien fallen: Mit diesem Fonds stabiler durch die Kurskorrektur erschien zuerst auf ftd.de.