PayPal nach Quartalszahlen: Umsatzschwäche aber höhere Gewinnprognose – Kurs volatil

Die PayPal Aktie steht nach gemischten Quartalszahlen unter Druck, da das schwächere Umsatzwachstum Anleger enttäuscht. (Foto: Magnific.com, rokebae93)

San Jose – Der Zahlungsdienstleister PayPal hat trotz eines gestiegenen bereinigten Gewinns je Aktie im abgelaufenen Quartal die Erwartungen der Analysten beim Umsatz verfehlt. Während die Profitabilität stieg, enttäuschten die Erlöse im hart umkämpften Marktumfeld die Anleger.

  • Umsatz: 8,58 Milliarden US-Dollar (unter der Analystenprognose)
  • Gewinn pro Aktie (EPS): 1,45 US-Dollar (bereinigt; über der Analystenprognose)

Das Abwicklungsvolumen wuchs im Berichtsquartal um 6,3 Prozent auf 487,14 Milliarden US-Dollar, verfehlte damit jedoch die Markterwartungen von 491,28 Milliarden US-Dollar. Diese operative Kennzahl misst den Gesamtwert aller Transaktionen, die Nutzer über die Plattformen des Konzerns abwickeln. Das geringere Wachstum als erhofft spiegelt den intensiven Wettbewerb bei digitalen Zahlungsdiensten wider.

Für das Gesamtjahr 2026 hob das Management die Prognose an und erwartet nun einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 5,60 US-Dollar. Zuvor ging das Unternehmen von 5,38 US-Dollar aus. Für das 4. Quartal stellt PayPal einen bereinigten Gewinn von 1,43 US-Dollar pro Anteilsschein in Aussicht.

„Ich bin sehr zufrieden mit unserer Entwicklung im 3. Quartal und der Dynamik, die wir im gesamten Unternehmen sehen. Wir heben unsere Non-GAAP-Jahresprognose für das Transaktionsergebnis und den Gewinn je Aktie an“, erklärte CEO Enrique Lores bei Veröffentlichung des Berichts.

 

Zur Veröffentlichung der Zahlen fiel die PayPal-Aktie vorbörslich kurz unter die 53-Dollar-Marke, schoss dann auf über 56 US-Dollar hoch und notierte zuletzt bei 55 US-Dollar (13.30 Uhr MEZ) gleichauf mit dem Vortagsschluss von 54,99 US-Dollar.

Die aktuellen Ergebnisse unterstreichen das Dilemma des Zahlungsdienstleisters. Während Kostendisziplin und Aktienrückkäufe den bereinigten Gewinn je Aktie stützen, gerät das Kernwachstum ins Stocken. Der verfehlte Umsatz überschattet die höhere bereinigte Profitabilität und könnte so die kurzfristige Stimmung der Marktteilnehmer dämpfen.

 

Disclaimer:
Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI erstellt und vor Veröffentlichung durch die Redaktion geprüft. Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Der Text stellt keine Handelsempfehlung oder Anlageberatung dar.

Der Beitrag PayPal nach Quartalszahlen: Umsatzschwäche aber höhere Gewinnprognose – Kurs volatil erschien zuerst auf ftd.de.