Was ist das Altersvorsorgedepot? Einfach erklärt

 

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  • Das Altersvorsorgedepot soll die private Altersvorsorge stärker mit dem Kapitalmarkt verbinden.
  • Das angesparte Geld kann in Fonds und ETFs investiert werden.
  • Vorgesehen sind unterschiedliche Möglichkeiten – vom einfacheren Standarddepot bis zum frei gestaltbaren Altersvorsorgedepot.
  • Eine verpflichtende Kapitalgarantie soll es nicht geben. Dadurch entstehen höhere Renditechancen, aber auch stärkere Schwankungen.

Was ist das Altersvorsorgedepot?

Nach der gesetzlichen Rente und der Riester-Rente geht es in Folge 3 von „Finanzen verstehen“ um einen neuen Ansatz für die private Altersvorsorge: das Altersvorsorgedepot.

Die Grundidee ist vergleichsweise einfach: Statt Altersvorsorgeprodukte zwingend mit einer Kapitalgarantie zu verbinden, soll das angesparte Geld stärker am Kapitalmarkt investiert werden können. Dabei kommen unter anderem Fonds und ETFs infrage.

Für Sparer sollen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Wer es möglichst einfach halten möchte, kann sich für ein Standarddepot mit klaren Vorgaben entscheiden. Wer mehr Auswahl und eigenen Entscheidungsspielraum möchte, kann ein frei gestaltbares Altersvorsorgedepot nutzen.

Ein wesentlicher Unterschied zu klassischen Garantieprodukten ist die fehlende verpflichtende Kapitalgarantie. Dadurch kann ein größerer Teil des Geldes am Kapitalmarkt investiert werden. Das eröffnet höhere Renditechancen, bedeutet gleichzeitig aber auch stärkere Schwankungen.

Im Video erklären wir, wie das Altersvorsorgedepot grundsätzlich funktionieren soll, welche Varianten vorgesehen sind und welche Rolle Fonds und ETFs dabei spielen.

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