Der „Crypto Fear & Greed Index“ zeigt die psychologische Belastung-der aktuellen Situation. (Foto: Freepik, another69)
Es knallt auf den Krypto-Märkten: Bitcoin (BTC) hat in den letzten 2 Wochen mehr als 30.000 Dollar an Wert eingebüßt, eine neue Prognose rechnet mit weiteren Verlusten. Bietet sich Anlegern bald eine historische Kaufgelegenheit, bevor die Kurse wieder anziehen – oder sollte man jetzt aussteigen?
9,3 Millionen Bitcoin im Verlust – Panik wie bei Corona!
So schnell kann’s gehen: „Im Bruchteil einer Sekunde sind wir unter 60.000 Dollar gefallen. Massive Korrektur“, kommentiert Top-Krypto-Analyst Michael van de Poppe den Bitcoin-Kursverlauf, ergänzt: Alles hänge jetzt von den kommenden Tagen und Stunden ab. Man könne aber davon ausgehen, dass der Tiefpunkt vorerst erreicht ist. Vorerst. Denn: Wenn der Bitcoin erstmal fällt, dann meistens richtig. Rücksetzer von bis zu minus 80 Prozent vom Allzeithoch waren in vergangenen Bärenmärkten durchaus üblich. Das brächte den Preis auf knapp 25.000 Dollar – ein Worst-Case-Szenario. Die Bedingungen sind gegeben – die Märkte stehen massiv unter Druck: Bitcoin (BTC) musste in den letzten 14 Tagen satte 30.000 Dollar verlorengeben, notiert bei nur noch 65.854 Dollar.
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Ethereum (ETH), nach Marktkapitalisierung die zweitwertvollste Kryptowährung, kostet nach einem Monatsverlust von stolzen 40 Prozent nur noch 1.921 Dollar – weit entfernt vom Allzeithoch von 4.953 Dollar, das erst im August 2025 markiert wurde. Zu den größten Verlierern zählt aktuell allerdings OFFICIAL TRUMP (TRUMP), der offizielle Memecoin des US-Präsidenten: Der kommt auf einen Rückgang von 27 Prozent in der letzten Woche, ist über Nacht erneut 20 Prozent gefallen. Momentaner Preis: 3,30 Dollar pro TRUMP und damit sage und schreibe 95,62 Prozent unter der Rekordmarke von 75,35 Dollar.
Kurzum: Alles wandert gen Süden – die weltweite Krypto-Marktkapitalisierung steht nach einem Rückgang um 7,29 Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden bei nur noch 2,26 Billionen Dollar. Der „Crypto Fear & Greed Index“ zeigt die psychologische Belastung: Viele Anleger sind panisch – die Stimmung ist so angsterfüllt wie zuletzt beim Corona-bedingten Krypto-Ausverkauf im März 2020, dem Terra/Luna-Crash im Mai 2022 oder dem FTX-Kollaps im November 2022.
Prognose sieht Bitcoin bei 42.000 Dollar
Besonders brisant: Laut neuen Daten von Glassnode befinden sich derzeit mehr als 9,3 Millionen Bitcoins „unter Wasser“ – also im Verlustbereich. Ein Niveau, das zuletzt im Januar 2023 zu beobachten war – kurz nach dem milliardenschweren Crash des Vorjahres. Ungewissheit und Schmerz definieren die Märkte im Moment.
„Ein Niveau, das zuletzt im Januar 2023 zu beobachten war – kurz nach dem milliardenschweren Crash des Vorjahres.“
Die kritische Frage: Kann sich der Bitcoin bei 65.000 Dollar halten? Hierzu meldet sich Trading-Legende Peter Brandt mit einer neuen Prognose zu Wort. Brandt, seines Zeichens mit 78 Jahren dienstältester Trader der Branche, hat den derzeitigen Rücksetzer bereits vor einigen Monaten vorhergesagt. Jetzt schreibt der US-Rohstoff-Händler seinen mehr als 875.000 Followern in einer Bitcoin Prognose: Sollte sich BTC wie im letzten Zyklus verhalten, so steht ein Rückgang auf bis zu 42.000 Dollar in den Karten. Brandt stützt seine Prognose auf das sogenannte „Banana Zone“-Muster – die Chart-Formation hat sich als verlässlicher Indikator erwiesen. Die gute Nachricht: Brandt betont ausdrücklich, dass ein Rückgang unter diese Marke unwahrscheinlich ist.
Interessanterweise deckt sich Brandts Einschätzung weitgehend mit der Stimmung unter Bitcoin-Investoren. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des renommierten Bitcoin-Analysten PlanB. Die überwiegende Mehrheit (51,2 Prozent) der fast 35.000 Teilnehmer geht davon aus, dass Bitcoin nicht viel tiefer als 50.000 Dollar fallen wird. Nur eine kleine Minderheit von 16 Prozent hält einen Mega-Crash auf 25.000 Dollar für möglich.
Die Umfrage verdeutlicht: Trotz der momentanen Kursschwäche herrscht unter Investoren durchaus Zuversicht, dass die Unterstützungszonen im Bereich zwischen 50.000 und 60.000 Dollar halten. So oder so gilt: Nichts an der langfristig-bullishen Perspektive hat sich geändert, im Gegenteil. Bitcoin ist besser aufgestellt denn je.
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Quantencomputer und Bitcoin: Saylor startet Initiative
Unbeirrt optimistisch gibt sich auch Bitcoin-Megabulle Michael Saylor. Die potenzielle Bedrohung durch Quantencomputer, ein seit Wochen insbesondere unter Großanlegern diskutiertes Thema? Saylor winkt ab – und geht in die Vollen: Der Multi-Milliardär startet eine Info-Kampagne zum Thema und begegnet den Sorgen damit proaktiv. Strategy betont: Entsprechend leistungsfähige Quantencomputer seien noch mindestens 10 Jahre von der Marktreife entfernt. Das Bitcoin-Netzwerk habe also ausreichend Zeit, sich auf die theoretische Bedrohung vorzubereiten.
Saylor verspricht: Bitcoin werde nach einem erfolgreichen Quanten-Upgrade sogar „stärker“ sein als zuvor. Die Initiative soll mit der globalen Cyber-, Krypto- und Bitcoin-Security-Community koordiniert werden und unterstreicht, wie ernst die Bitcoin-Community potenzielle Langzeitrisiken nimmt.
Saylor lässt seinen Worten wie stets Taten folgen – und kauft den Rücksetzer: „Strategy hat 855 BTC für ~75,3 Millionen US-Dollar zu einem Preis von ~87.974 US-Dollar pro Bitcoin erworben“, meldete er Anfang der Woche auf X. Der Unternehmer demonstriert: Er glaubt an die langfristige Wertsteigerung von Bitcoin – und nutzt Kursschwäche konsequent als Kaufgelegenheit. Das dürfte auch bei einem Crash auf 42.000 Dollar oder weniger der Fall sein.
Disclaimer:
The author and/or associated persons or companies own cryptocoins, including Bitcoins. This article represents an expression of opinion and not investment advice.
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