Bitcoin: Total-Verbot, Steuer-Hammer! Prognose: Eskalieren die Krypto-Pläne?

Bundestag in Berlin: Mehrere Fraktionen haben Krypto-Pläne von Besteuerung bis Handel. (Foto: Magnific.com, claudiodiv)

Beim Bitcoin (BTC) geht’s mal wieder ans Eingemachte: Der Kurs kämpft um den Aufwärtstrend – und aus der Politik kommen neue, immer wildere Abgaben-Pläne. Immerhin: Eine der Altparteien positioniert sich eindeutig gegen den Krypto-Steuer-Wahnsinn. Was sollten Anleger jetzt wissen?

Prognose: Wie weit geht der Steuer-Angriff auf Bitcoin?

Er regt sich, der Widerstand gegen die plötzlichen und kontroversen Steuer-Pläne, die Bitcoin und Co. bald benachteiligen sollen: „Der BFH nennt [Bitcoin] „anderes Wirtschaftsgut” – strukturell vergleichbar mit einer Fremdwährung. Wer es wie Kapitalvermögen besteuern will, muss das Steuerrecht neu schreiben. Und das Verfassungsrecht gleich mit“, kommentiert etwa FDP-Politiker Frank Schäffler die Entwicklung auf X. Die Aufregung ist groß, und das zurecht.

 


Hintergrund: Die Grünen wollen die Krypto-Besteuerung grundlegend ändern. Auf sämtliche Gewinne aus nach dem 31. Dezember 2025 erworbenen Bitcoin und Kryptowährungen soll demnach ausnahmslos Einkommensteuer fällig werden – die einjährige Haltefrist wäre damit Geschichte. Man wolle eine „Gerechtigkeitslücke schließen“, so die haarsträubende Begründung der Grünen. Krypto-Assets würden von Marktteilnehmern wie hochriskante Tech-Aktien behandelt und müssten daher unabhängig von der Haltedauer besteuert werden. Deutschland sei ein Steuerparadies für Krypto-Spekulationen.

Noch radikaler positioniert sich jetzt die Linke: In einem separaten Antrag fordert die Fraktion nicht nur die Abschaffung der Haltefrist und die Einführung einer Kapitalertragsteuer, sondern auch eine Wegzugsbesteuerung – und ein komplettes Handelsverbot für Bitcoin! Zur Begründung verweist die Partei unter anderem auf den angeblich hohen Energieverbrauch des Netzwerks. Der Titel des Antrags: „Kryptowerte streng regulieren und gerecht besteuern.“

Bitcoin Prognose: Wird der Steuer-Hammer abgewendet?

Der Steuer-Druck auf Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Solana und Co. kommt damit hierzulande inzwischen aus 3 Richtungen: Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat die Abschaffung der Haltefrist angekündigt, die Grünen legen einen konkreten Gesetzentwurf vor – und die Linke will Bitcoin am liebsten gleich ganz verbieten. Brisant: Auf dem Papier ergibt SPD plus Grüne plus Linke eine rechnerische Mehrheit im Bundestag. Doch genau hier kommt der entscheidende Faktor ins Spiel: Die CDU/CSU als mit Abstand größte Fraktion und Koalitionsführerin stellt sich quer. Auf eine Anfrage der Bitcoin-Plattform Blocktrainer.de hat die Unionsfraktion erklärt, man sehe aktuell „keinen Anlass“, an der bestehenden Regelung etwas zu ändern.

Für Bitcoin-Anleger ist das ein wichtiges Signal – denn ohne die Union wird es für eine parlamentarische Mehrheit äußerst eng. Dass der SPD-Finanzminister in einer CDU-geführten Koalition gegen den eigenen Partner mit Grünen und Linken stimmt, wäre ein koalitionspolitisches Erdbeben. Realistisch betrachtet: Solange die Union ihre Position hält, bleiben die radikalsten Forderungen – vom Handelsverbot bis zur Wegzugssteuer – politisches Wunschdenken. Die Debatte darf und wird weitergehen, doch der ganz große Krypto-Steuer-Umbau rückt vorerst in weite Ferne. Und das ist gut so.

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Erste „Bitcoin-Schule“ in Schottland

Während in Deutschland über Verbote und Steuern gestritten wird, zeigt eine Schule im schottischen Helensburgh, wie Bitcoin-Adoption auch aussehen kann. Die Lomond School, eine unabhängige Tages- und Internatsschule, akzeptiert als weltweit erste Bildungseinrichtung Bitcoin als Zahlungsmittel für Schulgebühren – und geht jetzt noch einen Schritt weiter: Die Schule betreibt eigene Mining-Geräte, die nicht nur das Bitcoin-Netzwerk unterstützen, sondern gleichzeitig auch die Klassenräume heizen! Irre: In der Bibliothek können sich Schüler den Datenverkehr auf der Blockchain live und in Echtzeit anschauen – abstrakte Technologie, im Schulalltag greifbar gemacht.

Weiteres Highlight: das neue Stipendienprogramm. In Zusammenarbeit mit dem populären Wirtschaftswissenschaftler und Bitcoin-Experten Dr. Saifedean Ammous („The Bitcoin Standard“), wurde gerade ein „Satoshi-Stipendium“ ins Leben gerufen. 21 Internats- und 21 Tagesschulstipendien – jeweils für 2 Jahre im renommierten International-Baccalaureate-Programm – sollen vollständig durch Bitcoin-Spenden finanziert werden. Ergänzt wird das Stipendienprogramm durch einen neuen Lehrplan für Österreichische Ökonomie – also genau jener Wirtschaftstheorie, die dem Bitcoin-Gedanken zugrunde liegt. Momentan sucht die Schule 43 Gründungssponsoren und baut parallel eine eigene Bitcoin-Treasury auf. Wer Interesse hat: Noch bis zum 24. Mai werden Bewerbungen fürs Stipendium angenommen.

 

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The author and/or associated persons or companies own cryptocoins, including Bitcoins. This article represents an expression of opinion and not investment advice.

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