Johnson & Johnson Quarterly Figures: Cancer Medicine as a Growth Engine – Overview and Forecast

Fokus auf Innovation: der US-Konzern forscht an neuen Krebstherapien (Foto: Magnific.com, megafilm)

New Brunswick – Der US-Pharmariese Johnson & Johnson reitet an der Börse auf einer enormen Erfolgswelle und drängt aggressiv in den Markt für Onkologie. Ein geplanter Milliarden-Zukauf sowie die Ambition, Krebs in einem Jahrzehnt heilen zu können, beflügeln die Fantasie. Kann der Konzern die hohen Erwartungen beim Quartalsbericht erfüllen?

Der Kurs von Johnson & Johnson präsentiert sich derzeit in Bestform, die Aktie notierte am gestern zum Börsenstart in New York bei 255,87 US-Dollar. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein starkes Plus von rund 23 Prozent. Auf Sicht von einem Jahr legte der Kurs sogar um über 62 Prozent zu und übertraf damit die Entwicklung vieler Technologie-Werte deutlich. Am 7. Juli 2026 erreichte die Aktie ihr neues Allzeithoch bei 269,43 US-Dollar.

In the Q1 2026 lieferte das Unternehmen starke Ergebnisse. Der Umsatz kletterte um 9,9 Prozent auf 24,06 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag bei 2,70 US-Dollar (Non-GAAP) und übertraf die Schätzung der Analysten. Als weitere wichtige Kennzahl meldete der Konzern einen Netto-Gewinn von 5,24 Milliarden US-Dollar.

 


Fokus auf Innovation – Prognosen 2026 angehoben

„Johnson & Johnson ist stark ins Jahr 2026 gestartet und hält sein Versprechen eines Jahres mit beschleunigtem Wachstum und großer Wirkung ein“, betonte CEO Joaquin Duato beim letzten Bericht. Er hob die Tiefe und Stärke des Portfolios hervor. Der Fokus auf Innovation habe im 1. Quartal zu mehreren bahnbrechenden Zulassungen geführt.

Aufgrund des starken Jahresauftakts hob das Management die Ziele für 2026 an. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern nun einen Umsatz zwischen 100,3 und 101,3 Milliarden US-Dollar, der Mittelwert liegt bei 100,8 Milliarden US-Dollar. Beim bereinigten Gewinn pro Aktie peilt das Unternehmen einen Wert zwischen 11,45 und 11,65 US-Dollar an.

Die Pharmasparte treibt das Geschäft an. Besonders die starken Verkaufszahlen der Blockbuster-Medikamente Darzalex in der Onkologie und Tremfya in der Immunologie beflügeln das Wachstum. Gleichzeitig wächst die Medizintechnik-Sparte um 7,7 Prozent und bringt zusätzliche Stabilität in die Bilanz. Für Impulse sorgt zudem die geplante Abspaltung des Orthopädie-Geschäfts DePuy Synthes, die Fantasie für eine höhere Bewertung weckt.

Milliarden-Zukäufe stärken Position in der Krebsforschung

Strategisch rückt die Krebsmedizin in den Fokus. Das Unternehmen investiert offensiv und übernimmt für 1 Milliarde US-Dollar das Biotechnologie-Unternehmen Firefly Bio, um eine neue Plattform zur gezielten Zerstörung resistenter Tumore zu erwerben. Gleichzeitig beschleunigt KI die Entwicklung neuer Medikamente. Das Ziel ist hoch gesteckt: Innerhalb der nächsten Dekade sollen bestimmte Krebsarten vollständig heilbar sein.

Für Anleger bietet das Unternehmen eine seltene Mischung aus Schutz und Wachstum. Als Dividendenkönig hat der Konzern seine Ausschüttungen 64 Jahre in Folge angehoben. Demgegenüber stehen jedoch handfeste Risiken durch auslaufende Patente. Insbesondere der rasante Umsatzrückgang beim Schuppenflechte-Medikament Stelara zwingt das Management, den Wegfall durch neue Blockbuster schnell auszugleichen.

comdirect-logo

Advertisement

Buy ETFs & stocks easily. The test winner.

Germany's best online depot.

The user, a user of the service, uses the service of the service provider.

Erwartungen der Analysten: Gewinn und Umsatz im 2. Quartal

Der Gewinn pro Aktie soll nach der mittleren Schätzung von 17 Analysten auf finanzen.net im 2. Quartal von April bis Juni 2026 bei rund 2,85 US-Dollar (GAAP) liegen. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorquartal, für das Johnson & Johnson rund 2,14 US-Dollar meldete. Rund 2,29 US-Dollar betrug der Gewinn pro Aktie im Vorjahresquartal.

Starkes Wachstum verheißen die Umsatzprognosen – rund 25,02 Milliarden US-Dollar schätzen die Analysten im Mittel für das 2. Quartal. Das ist mehr als im Vorjahresquartal (rund 23,74 Milliarden US-Dollar) und im 1. Quartal 2026 (rund 24,06 Milliarden). Das Geschäftsjahr endet am 31. Dezember.

 

Disclaimer:
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft. Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Der Text stellt keine Handelsempfehlung oder Anlageberatung dar.

The contribution Johnson & Johnson Quarterly Figures: Cancer Medicine as a Growth Engine – Overview and Forecast appeared first ftd.de.