Die neuen Restriktionen beim KI-Modell Claude Opus 5.5 sollen das geistige Eigentum von Spieleentwicklern strenger schützen. (Foto: Magnific.com)
San Francisco – Aufwendig programmierte Computerspiele einfach via Künstlicher Intelligenz (KI) per Knopfdruck kopieren: Was bisher mit dem Programmierwerkzeug „Claude Code“ von Anthropic möglich gewesen ist, wird künftig reglementiert. Der Grund: Verletzung geistigen Eigentums.
Claude Opus 5.5: Neue Regeln für die Entwicklung von Games
Das in San Francisco ansässige Unternehmen hat eigenen Angaben nach neue Anweisungen für sein KI-Modell „Claude Opus 5.5“ umgesetzt. Im Detail geht es dabei um eine Ergänzung des System-Prompts um 2 Sätze, wonach Claude zwar weiterhin eigenständige Games realisieren und sich bei der Entwicklung an Genres richten und Material von Usern nutzen darf.
Die vollständige Rekonstruktion von bereits von Game-Herstellern auf dem Markt gebrachten Computerspielen soll der KI jedoch untersagt sein – selbst dann, wenn das Resultat der Programmierung durch Claude einen neuen Namen erhält, wie Anthropic-Mitarbeiter Addy Osmani gegenüber dem Magazin „Game Developer“ offiziell bestätigt hat.
Unmut über Anthropic bei Game-Designern wächst
Die aktuellen Erweiterungen des System-Prompts der Anthropic-KI führen laut einem Bericht von „Tom’s Hardware“ inzwischen jedoch zu Unmut bei Game-Designern.
Source: www.pressetext.com
(pte013/02.11.2026/12:30)
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