Bitcoin Prognose aktuell: Altcoin-Feuerwerk! Rallye-Auftakt 2026 – oder doch erst 2027?

Altcoin-Feuerwerk – zieht auch Bitcoin nach? (KI-Bild: Magnific.com, pkproject)

Altcoins drehen auf – plötzlich und heftig! Top-Analyst Michaël van de Poppe schaltet auf bullish, Wall-Street-Stratege Tom Lee legt nach: Jetzt beginne eine Jahrhundert-Rallye, so der Top-Investor überzeugt. Bitcoin (BTC) hingegen vervielfacht seinen Wert einer Prognose zufolge bis 2030 ums Fünffache. Zündet jetzt die Altcoin-Saison – oder verpufft der Pump wie stets?

Altcoins explodieren: Fast plus 30 Prozent an einem Tag

Grün, so weit das Auge reicht: Nach einer anhaltenden Schwächephase legen alternative Kryptowährungen wieder kräftig zu. Top-Gewinner der letzten 24 Stunden: Ethereum-Layer-2-Netzwerk Arbitrum (ARB, plus 28,91 Prozent), DEX-Token Uniswap (UNI, plus 28,02 Prozent) und Smart-Contract-Plattform NEAR Protocol (NEAR, plus 27,15 Prozent), gleich danach folgen Aptos (APT, plus 16,81 Prozent), Raydium (RAY, plus 14,73 Prozent) und Polkadot (DOT, plus 14,20 Prozent).

Auch die Krypto-Leitwährung drängt aufwärts, allerdings nicht in gleicher Intensität: Nach einem Anstieg um plus 2,01 Prozent seit gestern notiert Bitcoin bei rund 77.600 Dollar. Michaël van de Poppe, einer der bekanntesten Chart-Experten der Welt, erkennt darin ein Muster: Die Narrative würden sich „massiv aufbauen, weil mehr Liquidität Richtung Krypto fließt“. Die Folge: Ein „starkes Quartal“ steht bevor, schreibt der Holländer auf X. Seine Prognose: Jede Rückeroberung der 76.700-Dollar-Marke öffne Bitcoin den Weg nach oben – „die Märkte sind bullish“.

Tom Lee: „Eine der größten Rallyes unseres Lebens“

Ähnlich optimistisch positioniert sich Tom Lee. Der Mitgründer und Research-Chef von Fundstrat Global Advisors zählt zu den meistzitierten Strategen der Wall Street. Auf CNBC legt sich Lee jetzt fest: „Q4 wird der Beginn einer der größten Marktrallyes unseres Lebens sein“, verspricht der US-Unternehmer. Wohlgemerkt: Lee meint in erster Linie Aktien – die Krypto-Märkte hängen jedoch an derselben Liquidität und reagieren erfahrungsgemäß heftiger.

Bitcoin-Prognose: 50 Prozent pro Jahr – wo steht BTC 2030?

Was bedeutet das konkret für Bitcoin? Wie hoch kann der Kurs im Aufwärtstrend steigen – kurz- und langfristig? Hier sorgt eine Prognose für Aufsehen, die die Altcoin-Gewinne alt aussehen lässt: Matt Cole, Chef des börsennotierten Bitcoin-Halters Strive, sieht Bitcoin „bis 2030 im Schnitt um etwa 50 Prozent pro Jahr“ aufwerten – so seine Aussage in einem Interview.

 


Kurz nachgerechnet: Von 77.600 Dollar geht es damit auf etwa 116.000 Dollar im Herbst 2027, dann auf 175.000 Dollar 2028, 262.000 Dollar 2029 – und auf stattliche 393.000 Dollar bis Herbst 2030. Ein Plus von mehr als 400 Prozent in 4 Jahren. Klingt ordentlich, liegt aber dennoch unter vielen hochkarätigen Prognosen, die den Kurs bis dahin jenseits der Million verorten.

Wie es auch kommen mag – die Flugrichtung scheint klar. Was man jedoch berücksichtigen sollte: Die US-Notenbank hat am Mittwoch die Zinsen auf 3,75 bis 4,00 Prozent angehoben und eine weitere Erhöhung in Aussicht gestellt. Ein Damoklesschwert für alternative Kryptos, denn: Altcoin-Gewinne dieser Größenordnung werden bei Rückschlägen erfahrungsgemäß als Erste wieder abgegeben. Lees 4. Quartal wird folglich zum Härtetest – für Altcoins erst recht.

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Bafin-Test: 9 Millionen Krypto-Anleger – was wissen die eigentlich?

Rund 13 Prozent der Erwachsenen in Deutschland besitzen Kryptowährungen, mehr als 9 Millionen Menschen. Wie gut sie verstehen, was da im Depot liegt, hat die Finanzaufsicht Bafin jetzt geprüft – mit 16 Wissensfragen an 1.000 Bürger, Besitzer wie Nicht-Besitzer. Das Ergebnis: Über alle Befragten hinweg sind nur 36 Prozent der Antworten richtig, in 45 Prozent der Fälle lautet sie schlicht „Weiß ich nicht“.

Die Krypto-Besitzer schneiden mit 57 Prozent zwar besser ab – liegen aber immer noch bei fast jeder dritten Frage daneben. Und wie: Die Hälfte hält Stablecoins für ein Instrument zum Vermögensaufbau – Assets, die per Definition am Dollar kleben und keinen Cent dazugewinnen. Nur 35 Prozent aller Befragten wissen, dass Bitcoin als „elektronischer Datensatz“ gilt.

„Umso wichtiger ist es, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher die Produkte genau kennen“, mahnt Bafin-Verbraucherschützer Christian Bock. Das ist höflich formuliert. Als Nachhilfe bietet die Behörde nun ein Quiz auf ihrem WhatsApp-Kanal an. Womöglich hat allerdings auch sie noch Info-Aufholbedarf, denn: 54 Prozent der Anleger halten Bitcoin für einen Inflationsschutz – die Bafin wertet das jedoch als falsch. Zurecht? Die Antwort steht im Chart.

 

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The author and/or associated persons or companies own cryptocoins, including Bitcoins. This article represents an expression of opinion and not investment advice.

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