Bitcoin Prognose: Tiefpunkt erreicht – Finanz-Giganten wieder bullish!

Neue Analyse zu Gold und Bitcoin – was ist der bessere Vermögenswert? (Foto: Freepik, dk_2020)

Die Finanz-Schwergewichte Bernstein und Goldman Sachs, 2 der wertvollsten Investmenthäuser der Welt, sehen in einer Bitcoin-Prognose den Boden erreicht – und den Kurs noch 2026 bei 150.000 Dollar. Kurzfristig droht jedoch erneuter Schmerz. Wie tief wird Bitcoin fallen?

Prognose: Bitcoin vor neuer Rallye?

Minus 4,62 Prozent in einer Woche, der Kurs wieder unter 70.000 Dollar: Bitcoin (BTC) fehlt es weiterhin an Momentum – und Besserung ist nicht in Sicht: „Mittlerweile steht fest, dass die Märkte nach dieser Abweisung bei 75.000 Dollar nicht mehr genug Kraft haben, um weiter zu steigen“, kommentiert etwa Top-Analyst Michael van de Poppe in einer neuen Bitcoin-Prognose, versetzt den Hoffnungen auf eine allzu schnelle Kurs-Explosion damit einen jähen Dämpfer. Poppe befindet sich mit seiner Analyse in bester Gesellschaft: Auch der renommierte US-Experte Benjamin Cowen hält einen erneuten Rücksetzer für wahrscheinlich – spätestens im April, womöglich früher. „Ich glaube, der nächste Kurs-Rückgang könnte deutlich schneller eintreten, als viele denken“, so der promovierte Kerntechniker in der Prognose.

 


Die Warnung hat Gewicht – Cowen zählt zu den beliebtesten „Krypto-Verstehern“ der Welt, stolze 1,1 Millionen Anleger folgen ihm auf X. Denen erklärt er in der Analyse jetzt: Die derzeitige Marktstruktur ähnelt früheren Phasen, in denen es zu heftigen Rücksetzern gekommen ist – er rechnet deshalb auch diesmal mit einer Korrektur, womöglich sogar bis unter 60.000 Dollar. Wohlgemerkt: Es handelt sich um kurzfristige Prognosen – langfristig sieht’s deutlich besser aus. Das glauben zumindest die Finanz-Giganten Bernstein Research und Goldman Sachs.

Bitcoin: Großanleger kaufen still und leise

Die Schwergewichte zählen zu den wichtigsten Investmenthäusern der Welt, zahlreiche Großanleger orientieren sich an ihren Einschätzungen. Jetzt erklären beide unabhängig voneinander: Bitcoin hat womöglich seinen Tiefpunkt bereits erreicht, den Bären geht die Puste aus. Preisziel von Bernstein: 150.000 Dollar bis Ende 2026. Das entspricht, in Relation zum aktuellen Kurs von 67.773 Dollar, einem Anstieg um satte 121 Prozent. Besonders bullish: Jahrelang war Bitcoin für Goldman Sachs (3,6 Billionen Dollar schwer!) nur ein spekulatives Vehikel ohne fundamentalen Wert – dann kam die 180-Grad-Kehrtwende. Der Kurswechsel ist bemerkenswert: Goldman hat in den letzten 24 Monaten immer mehr institutionelle Krypto-Produkte aufgebaut, Bitcoin-ETF-Positionen aufgenommen und seine Haltung zum Thema angepasst.

Beide Häuser stützen ihre Prognose dabei auf dasselbe, oft gehörte Argument: Bitcoin hat sich radikal verändert. Es handelt sich nicht mehr nur um ein spekulatives Asset für Kleinanleger – vielmehr mischen jetzt auch die ganz Großen mit. Pensionsfonds, Hedgefonds, Staatsfonds, Unternehmensbilanzen. Und die geben Gas, drücken durch ihre bedeutenden Käufe auch den Preis nach oben. Abzuwarten bleibt nun, ob und wie schnell sich das in einem neuen Allzeithoch zeigt.

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Bitcoin vs. Gold – Rendite seit 2017 identisch!

Gold-Fans und Bitcoin-Enthusiasten – sie kabbeln sich seit Jahren. Die einen setzen auf den bewährten Wertspeicher mit jahrtausendelanger Geschichte, die anderen auf ein neues, digitales Gut mit rasant wachsender Verbreitung. Beide Seiten beanspruchen für sich, den besseren Vermögenswert mit besserer Rendite zu besitzen. Wer hat recht? Keines der Lager, betont Chart-Guru Benjamin Cowen und erklärt in einer neuen Analyse: „Jahrelang haben Goldanleger bei 30%-Rücksetzern über Bitcoiner gelacht und gesagt ‚Ein Wertspeicher, soso?‘ Dann fiel der Goldpreis um 30%, und die Bitcoiner sagten dasselbe zurück.“ Ein willenloses Hin und Her, so Cowen, denn: Die Renditen sind seit 2017 identisch!

Ganz egal, ob man damals in Bitcoin oder Gold investiert hat: Der Gewinn ist gleich – trotz komplett unterschiedlicher Volatilität, trotz diametral entgegengesetzter Narrative. Spannend dabei: Beide Assets haben in diesem Zeitraum brutale Korrekturen durchlaufen. Bitcoin ist mehrfach um 50 Prozent und mehr eingebrochen, Gold musste zuletzt ebenfalls einen 30-Prozent-Rücksetzer hinnehmen. Also eigentlich ein Unentschieden – es fehlt die Grundlage für den Schlagabtausch. Aber, so Cowen: „Ich schätze, es macht beiden Seiten einfach mehr Spaß, sich gegenseitig zu provozieren.“

 

Disclaimer:
The author and/or associated persons or companies own cryptocoins, including Bitcoins. This article represents an expression of opinion and not investment advice.

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