China: Absatzchance und Verflechtungsrisiko für Apple (Symbolbild, Foto: Freepik, BillionPhotos)
Cupertino – Warren Buffett hat seine Apple-Beteiligung jüngst um 4,3 Prozent reduziert. Aber auch nach mehreren Verkäufen bleibt die Kultmarke Berkshire Hathaways weitaus größte Position. Für den Tech-Riesen läuft es recht gut, wie CEO Tim Cook heute bei der Hauptversammlung berichten dürfte.
An der Börse spiegelt sich das nicht wider, die Anleger lassen aktuell die Finger von Big-Tech. 2026 hat der Apple-Kurs etwa 2,7 Prozent eingebüßt. Auch auf Jahressicht bleibt die Aktie mit rund 7,7 Prozent hinter dem S&P 500 zurück. Gestern notierte das Papier zum Börsenstart bei rund 264 US-Dollar.
Apples Aktionärstreffen findet auch dieses Jahr online statt. Das Unternehmen hat seine Aktionäre eingeladen, am 24. Februar ab 17 Uhr (MEZ) teilzunehmen und abzustimmen. Die Teilnahme ist für Anteilseigner über die dafür eingerichtete Online-Plattform möglich, das Proxy Statement ist im Bereich Investor Relations der Website öffentlich zugänglich.
Apples Zahlen im 1. Quartal des Geschäftsjahres (Oktober bis Dezember 2025) konnten sich sehen lassen: Ein Umsatzplus von 16 Prozent auf 143,8 Milliarden US-Dollar im Jahresvergleich sowie ein ebenso starker Zuwachs beim Nettogewinn auf 42,1 Milliarden US-Dollar übertrafen die Prognosen.
Zuverlässig liefert Apple bei den Dividendes: Die letzte Quartalsdividende von 0,26 US-Dollar je Stammaktie war am 12. Februar 2026 fällig. Ebenso hoch fielen die Zahlungen in den 3 vorigen Quartalen aus. Seit nunmehr 13 Jahren steigt die jährliche Ausschüttung.
Prognose von Apple – China-Absatz überrascht
Die Apple-Prognose für das laufende Quartal nennt eine Umsatzspanne von 107,8 und 110,66 Milliarden US-Dollar (plus 13 bis 16 Prozent), wie cnbc.com berichtet. Demnach rechnen Analysten im Rahmen einer Umfrage der London Stock Exchange Group nur mit rund 105 Milliarden Euro.
Rückenwind erhält Apple derzeit vom starken Absatz beim neuen iPhone 17 – in der iPhone-Sparte stieg der Umsatz um 23 Prozent auf 85,27 Milliarden US-Dollar. Dabei legte der Umsatz in China inklusive Taiwan und Hongkong besonders kräftig zu, um 38 Prozent auf 25,53 Milliarden US-Dollar.
Cook: leistungsstärkstes iPhone – Wedbush: KI-Entwarnung
“Unsere neueste iPhone-Produktreihe umfasst mit dem iPhone 17 Pro das leistungsstärkste iPhone, das wir je hergestellt haben, und mit dem iPhone Air das dünnste iPhone, das wir je hergestellt haben”, hebt der langjährige Apple-CEO Tim Cook in seinem Grußwort im Proxy Statement hervor.
Apple sieht sich seit längerem mit Vorwürfen konfrontiert, die KI-Integration zu verschlafen. Kein Wunder, dass Cook in seinem Editorial die Vorzüge der hauseigenen KI Apple Intelligence preist. Analysten von Wedbush sehen im Zuge der KI-Monetarisierung ein Kurspotenzial von 100 US-Dollar.
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Engpässe bei Speicherchips – China-Risiken überprüfen
Nicht rund läuft es beim Thema Speicherchips. Durch den KI-Boom ist das Angebot begrenzt. Im Quartalsbericht versprach Cook, die Lieferketten zu optimieren. Zudem verunsichert eine Klage die Märkte, Apple sei nicht konsequent gegen Kinderpornografie auf der iCloud-Plattform vorgegangen.
Auch mit China hat Apple nicht nur Freude: Aktionärsaktivisten des konservativen Free Enterprise Project fordern, die Risiken der China-Verflechtungen zu prüfen. Wie zu erwarten empfiehlt der Konzern den Aktionären, den Vorschlag abzulehnen, da man bereits umfangreich informiert habe.
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La contribution Apple Hauptversammlung 2026: starker iPhone-Absatz – Kritiker sehen China-Risiken est apparu en premier ftd.de.