Bitcoin – gefesselt durch Gewinnmitnahmen? (Foto: Freepik, Wannapong)
Bitcoin (BTC) drängt seit Tagen aufwärts, hat nun mit Stärke die 75.000-Dollar-Marke zurückerobert. Freie Fahrt für die Bullen? Noch nicht ganz, warnen die Top-Analysten von CryptoQuant in einer Prognose – eine neue Verkaufswelle droht. Kippt die junge Rallye?
Prognose: Bitcoin vor neuem Ausverkauf?
Die Dynamik ist enorm: Bitcoin (BTC) hat sich in den letzten 14 Tagen fast 10.000 Dollar aufwärts geschoben, dabei sogar den Widerstand bei 75.000 Dollar ausgeräumt. Der Stimmung auf den Märkten hilft das allerdings noch nicht: „Das derzeitige Klima ist vergleichbar mit dem während des FTX-Crashs, des COVID-19-Crashs oder der $BTC-Hard-Fork-Phase“, kommentiert etwa Top-Trader Michael van de Poppe in einer aktuellen Prognose auf X.
Tatsächlich steht die Kryptowährung Nummer 1 momentan vor einer unsichtbaren Mauer, sie versteckt sich in den On-Chain-Daten: der sogenannte Realized Price der jüngsten Käufergruppe. Dabei handelt es sich um den Durchschnittspreis, zu dem alle Investoren während der Korrekturphase eingestiegen sind. Der liegt bei 76.800 Dollar. Viele, die dort ankommen, verkaufen. Und genau dieses Muster hat Bitcoin im Januar schon einmal den Aufschwung verdorben: Damals ist der Kurs an diesem Bereich beinahe dollargenau gescheitert und auf 60.000 Dollar zurückgefallen.
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Julio Moreno, Forschungschef des renommierten On-Chain-Analysehauses CryptoQuant, schlägt in seiner neuen Prognose deshalb Alarm: Der Analyse zufolge sind die Exchange-Inflows gerade auf 11.000 BTC pro Stunde gestiegen – der höchste Wert seit Dezember! Das ist potenziell bearish, denn: Wer Bitcoin auf eine Börse schickt, hat in 9 von 10 Fällen eine klare Absicht – er will verkaufen. Der schlichte Mechanismus: Langzeithalter, die unter 70.000 Dollar akkumuliert haben, stehen wieder im grünen Bereich – und nehmen Gewinne mit. Moreno, einer der meistzitierten Bitcoin-Datenexperten der Branche, warnt deshalb: Solange die massiven Gewinnmitnahmen nicht aufhören, fehle BTC schlicht die Luft für den nächsten nennenswerten Sprung.
Bitcoin: 1,1 Milliarden seit April – ETFs ziehen Rekordsummen an!
Immerhin: CryptoQuant zufolge würden die Daten auch darauf hindeuten, „dass das Abwärtspotenzial im Vergleich zum langfristigen Aufwärtspotenzial immer geringer wird“. Dabei helfen auch neue, vermögende Investoren, denn: Gegenwärtig formiert sich die stärkste Nachfragekraft, die der Markt 2026 bislang gesehen hat. 1,1 Milliarden Dollar sind durch die US-Bitcoin-Spot-ETFs seit Anfang April pro Woche in den Markt geflossen – die heftigste Kaufwelle des Jahres. BlackRocks IBIT allein hat in der vergangenen Woche 871 Millionen Dollar eingesammelt und damit einen strukturellen Puffer aufgebaut, den die Kleinanleger-Verkäufe erst einmal durchbrechen müssen.
Anders als im Januar agieren diesmal auch Morgan Stanleys MSBT-ETF und Goldman Sachs‘ brandneuer Covered-Call-ETF als zusätzliche Absorptionskanäle – sprich: Die institutionellen Kapitalschleusen sind deutlich breiter geworden. Die Folge: Es entsteht ein bullishes Tauziehen, das über die nächsten 10.000 Dollar auf- oder abwärts entscheidet. Auf der einen Seite steigen Langzeithalter für Gewinnmitnahmen aus, auf der anderen saugt das ETF-Kapital das Angebot auf. Die Mechanik ist klar – fraglich ist nur: Wer hat am Ende den längeren Atem?
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Einmal Bitcoin-Lotterie gewonnen – und dann gleich nochmal
Während an den Börsen Milliarden-Manöver laufen, ist im Bitcoin-Netzwerk gerade etwas nahezu Unmögliches passiert – und das gleich mehrmals hintereinander: So haben 2 Hobby-Miner diesen Monat jeweils ganz allein einen kompletten Bitcoin-Block gelöst und dafür 210.000 beziehungsweise 222.000 Dollar Belohnung kassiert! Kurz zum Hintergrund: Bitcoin-Mining ist sozusagen die „digitale Buchhaltung“ des Netzwerks. Alle 10 Minuten bündeln Spezialcomputer weltweit alle anstehenden Transaktionen zu einem „Block“ – und müssen dafür eine komplizierte mathematische Rätselaufgabe lösen. Wer zuerst die richtige Lösung findet, darf die Transaktion finalisieren – und bekommt dafür aktuell 3,125 frisch erzeugte Bitcoin als Belohnung, zuzüglich aller Transaktionsgebühren. Normalerweise dominieren riesige Mining-Farmen mit Zehntausenden Hochleistungs-Rechnern dieses Rennen – kleine Solo-Miner mit Heimcomputern haben rechnerisch keine Chance. Oder zumindest fast keine.
Zum Vergleich: Einer der Glückspilze kam mit lediglich 70 Terahash pro Sekunde zum Ziel – das entspricht der Rechenleistung eines besser ausgestatteten Gaming-PCs. Seine statistische Wahrscheinlichkeit, einen Block zu finden: 1 zu 100.000. Rein rechnerisch müsste er 300 Jahre lang Bitcoins schürfen, um einmal zu gewinnen. Jetzt ist ihm das nach ein paar Wochen gelungen. Die eigentliche Pointe: Ein 1.500-Dollar-Computer im Keller kann gegen einen 200-Millionen-Dollar-Mining-Park gewinnen – selten, aber möglich. Während Wall-Street-ETFs und Milliarden-Bilanzen Bitcoin also zum institutionellen Asset geformt haben, entscheidet im Netzwerk selbst weiterhin der Zufall. Keine Börse, keine Bank, kein Fondsmanager verteilt die Belohnung um. Die einen brauchen Milliarden, um an Bitcoin zu kommen. Die anderen einen Rechner und einen guten Tag.
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L’auteur et/ou les personnes ou sociétés associées possèdent des cryptocoins, y compris des Bitcoins. Cet article représente une expression d’opinion et non un conseil d’investissement.
La contribution Bitcoin Prognose: 76.000-Dollar-Falle! Kippt jetzt die Rallye? est apparu en premier ftd.de.