Weiter großes Kino bei Walt Disney? (Symbolbild, Foto: magnific, freepik)
Burbank – Der Entertainment-Riese kämpft an mehreren Fronten. Ein Wechsel an der Spitze soll neue Impulse bringen. Probleme im linearen Fernsehen belasten den Konzern. Auch die Verwerfungen infolge der Irankrise könnten das Geschäft beeinträchtigen. Bleibt das hart umkämpfte Streaming-Geschäft Garant für Wachstum?
Gestern brach der Börsenkurs nach Handelsstart um mehr als 1 Prozent ein. Am 5. Mai um 16.30 Uhr (MESZ) notierte die Disney-Aktie bei rund 100 US-Dollar. Seit Jahresbeginn hat das Papier über 11 Prozent eingebüßt, Aktionäre und Analysten warten auf positive Signale.
Le 1. Quartal des Disney-Geschäftsjahres von Oktober bis Dezember 2025 übertraf die Erwartungen der Wall Street. Der Umsatz lag bei 25,98 Milliarden US-Dollar. Das bereinigte Ergebnis pro Aktie betrug 1,63 US-Dollar (GAAP: 1,34 US-Dollar), ein Rückgang gegenüber dem Vorjahresquartal.
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Frische Führungskräfte und neue Strategien für den Medien-Riesen
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 strebt das Management ein zweistelliges Wachstum beim bereinigten Ergebnis pro Aktie an. Zudem plant der Konzern den Rückkauf eigener Aktien im Wert von 7 Milliarden Dollar. Er will 19 Milliarden US-Dollar an Barmitteln generieren.
Der neue CEO Josh D’Amaro formulierte seine Wachstumsstrategie anlässlich der Hauptversammlung im März so: „Wir haben klug und strategisch investiert, um dieses Geschäft aufzubauen. In etwas mehr als einem Jahr haben wir 7 unserer meistgesehenen internationalen Originalproduktionen aller Zeiten veröffentlicht. Darunter sind der mit einem International Emmy ausgezeichnete Film ’Rivals’ und der Überraschungshit ’Battle of Fates’.“
Das Fernsehgeschäft um Sender wie ABC verliert an Zugkraft. Im letzten Quartal ging das operative Ergebnis der linearen Netzwerke zurück. So büßte die Sparte “Sports” 23 Prozent ein. Gleichzeitig boomen die Freizeitparks. Zudem wächst das Streaming-Geschäft.
Die Herausforderungen für die Kino-Sparte und den Aktienkurs
Besonderes Augenmerk liegt auf der Kino-Sparte und dem Führungswechsel. Nach dem Abgang von Bob Iger hat D’Amaro das Imperium übernommen. Das Filmgeschäft verlangt nach Erfolgen wie „Zootopia 2“ nach Stabilität.
Florierende Freizeitparks und ein wachsendes Streaming-Segment bieten Chancen auf eine Erholung des Kurses. Das größte Risiko bleibt laut Marktbeobachtern der Verfall des traditionellen TV-Geschäfts. Sinkende Werbeeinnahmen und teure Übertragungsrechte belasten die operativen Margen.
Blick auf die Schätzungen der Finanzexperten
23 Analysten auf finance.net schätzen das Ergebnis pro Aktie im 2. Quartal (Januar bis März 2026) im Mittel auf 1,49 US-Dollar. Das ist ein Zuwachs gegenüber dem Vorquartal. Hier meldete Walt Disney 1,34 Dollar. Im Vorjahresquartal lag das Ergebnis pro Aktie bei 1,81 Dollar.
Die Analysten prognostizieren ein moderates Umsatzwachstum. Sie schätzen die Erlöse für das 2. Quartal im Mittel auf 24,87 Milliarden US-Dollar. Das ist mehr als im Vorjahresquartal (23,6 Milliarden US-Dollar), jedoch weniger als im 1. Quartal (25,98 Milliarden Dollar). Das Geschäftsjahr endet am 30. September.
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