Bitcoin Prognose Update: Sommer-Crash im Anmarsch!

Stehen dem Bitcoin heiße Wochen bevor? Einige Experten erwarten einen Sommer-Crash. (Foto: Magnific.com, thomaseder151270)

Einer neuen Prognose zufolge bietet Bitcoin (BTC) Anlegern bald eine historische Chance: Top-Analysten erwarten einen Sommer-Crash – und damit die beste Kaufgelegenheit der kommenden 48 Monate. Was steckt hinter der Prognose?

Prognose: Erst 65.000 Dollar – dann der Sommer-Crash

Man solle sich das Datum im Kalender markieren: 8. Oktober 2026 – das sei der Tag der Trendwende. „Seit über einem Jahrzehnt folgt $BTC demselben Zyklusrhythmus. Sollte sich dieser Zyklus wie bisher noch einmal wiederholen“, erklärt der pseudonyme Top-Trader Klarck in einer Prognose auf X, so könnte ab Oktober „der größte bisherige“ Bullrun beginnen.

 


Bis dahin ist allerdings noch ein wenig Zeit – und reichlich Raum für Korrekturen. Darauf verweist beispielsweise Benjamin Cowen, Gründer der Analyseplattform „Into The Cryptoverse“ und einer der meistbeachteten Analysten der Branche. In seiner aktuellen Bitcoin-Prognose argumentiert der Chart-Experte: Die Kursentwicklung 2026 verläuft bislang nahezu deckungsgleich mit 2014, 2018 und 2022 – allesamt Jahre, in denen Bitcoin jeweils sein Zyklus-Tief markiert hat. Der berühmte 4-Jahres-Rhythmus? Für Cowen weiterhin intakt.

Bei Bitcoin ergibt sich daraus ein konkreter Fahrplan: Juli wird der Prognose nach noch bullish – kurzfristig ist sogar ein Ausflug über die 65.000-Dollar-Marke drin. Doch dann dürfte es ungemütlich werden: Im August und September rechnet Cowen damit, dass der Markt die Gewinne wieder vollständig abgibt – der Sommer-Crash. Die Flaute zieht sich dann durch bis Oktober: Hier erwartet Cowen schließlich das „finale Tief“ samt historischer Kaufgelegenheit.

„Die größten Chancen tarnen sich als Momente größter Zweifel“

Ins gleiche Horn stößt der beliebte Krypto-Trader KillaXBT. Der Analyst ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der Bitcoin-Community, kommentiert nun überzeugt: „Die größten Chancen tarnen sich meist als Momente größter Zweifel“. Der Prognose nach beginnt bald die sogenannte Akkumulationsphase vor dem nächsten Anstieg. Sprich: Preise sind bald auf dem Tiefststand, bieten hier das beste Risiko-Rendite-Verhältnis. Sein Rat für den Fall, dass der Kurs noch einmal in den Sinkflug geht: keine Panik – sondern kaufen.

Wichtig für Anleger: Kein Zyklus gleicht dem anderen – ob sich die Geschichte wirklich wiederholt, steht in den Sternen. Die Botschaft der Analysten ist aber klar: Der Sommer dürfte noch einmal wehtun, und genau darin liegt die Chance. Angst, das stellt Bitcoin immer wieder unter Beweis, ist nie ein guter Berater. Wer jetzt aussteigt, kauft womöglich später deutlich teurer zurück. Momentan notiert die Krypto-Leitwährung nach einem Anstieg um plus 4,10 Prozent innerhalb der letzten 7 Tage bei 64.233 Dollar – sie drängt auf 65.000 Dollar

Hitzewelle legt Amerikas Bitcoin-Miner lahm

Glut-Hitze von fast 40 Grad, und das tagelang: Rekord-Temperaturen zwingen Amerikas Bitcoin-Miner in die Knie! Gerade hat das US-Energieministerium per Notverordnung das Stromnetz der Ostküste in den Krisenmodus versetzt – und das bekommt nun auch die Kryptowährung Nummer 1 zu spüren. Hintergrund: Die US-Ostküste versorgt 67 Millionen Menschen in 13 Bundesstaaten – und beheimatet zugleich einige der größten Mining-Flotten des Landes.

Die Folgen: Strompreise sind in Teilen des Netzes zeitweise auf mehr als 1.800 Dollar pro Megawattstunde geschossen, zeigt eine Bloomberg-Analyse – ein Vielfaches des Üblichen. Reihenweise müssen Miner ihre Maschinen drosseln, manche sogar komplett abschalten – auch, weil die Kühlung ihrer Anlagen an thermische Grenzen stößt. Für das Netzwerk selbst kein Drama: Die automatische Schwierigkeitsanpassung gleicht die Ausfälle aus, der Stromverbrauch wird gesenkt.

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Entwarnung gibt es trotzdem nicht: Die Wetterdienste haben bereits die nächste Extremhitze angekündigt. Strombedarf und Backofen-Klima – ein Konflikt, der die Welt noch Jahre beschäftigen dürfte: Miner, KI-Rechenzentren und Millionen Klimaanlagen konkurrieren erstmals sichtbar um dasselbe Stromnetz.

Kurios daran: Ausgerechnet die Bitcoin-Miner könnten als Gewinner vom Platz gehen. Denn: In normalen Zeiten saugen sie überschüssigen Strom auf, der sonst ungenutzt verpufft – wird es hingegen eng, fahren sie ihren Bedarf binnen Sekunden auf null und geben die Kapazität ans Netz zurück.

Kein anderer Großverbraucher ist derart flexibel. Hinzu kommt: Über sogenannte Demand-Response-Programme wird das Abschalten sogar vergütet. Bekanntestes Beispiel: Riot Platforms, einer der größten börsennotierten US-Miner. So hat das Unternehmen zuletzt im August 2023 mit Abschalt-Gutschriften mehr verdient als mit dem Mining selbst. Der Fall zeigt einmal mehr: Bitcoins Rolle im Energiesystem ist weitaus komplexer als oft dargestellt.

 

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