Bitcoin-Prognose: Hayes prognostiziert BTC bei 1 Mio. Dollar durch platzende KI-Blase

Wird BitMEX-Mitbegründer Arthur Hayes Recht behalten und der Bitcoin startet durch? (KI-Bild: ftd.de-Redaktion mit Magnific AI)

BitMEX-Mitgründer Arthur Hayes nennt in einer Prognose den nächsten großen Kurstreiber für Bitcoin: die KI-Blase. Seine These: Die KI-Konzerne können ihre Milliardenrechnungen bald nicht mehr bezahlen, der Staat springt mit frisch gedrucktem Geld ein – und Bitcoin verzehnfacht sich. Wann es so weit sein soll, hat der renommierte Makro-Experte jetzt im Interview verraten.

Bitcoin: Netzwerk brummt, Kurs wartet auf den Ausbruch

Der Kurs scheitert das ganze Jahr über an der $82K-Hürde, die US-Krypto-Reform lahmt, viele Kleinanleger zweifeln – doch es geht aufwärts: Tag für Tag mehren sich die positiven Signale, wenngleich die Wirkung auf den Preis noch fehlt. Eines der wichtigsten: Das Bitcoin-Netzwerk brummt wieder – die sogenannten Miner operieren an der Kapazitätsgrenze. Das ist bullish für Anleger, denn: Finanzgiganten wie BlackRock und Vanguard tragen die großen öffentlichen Schürfer mit. Gehen die nun in die Vollen, heißt das: Institutionelles Geld vertraut auf die Infrastruktur, bleibt weiter im System. Wie lange also, bis der Ausbruch folgt?

Prognose: Hayes sieht 10x durch die KI-Rettung

Arthur Hayes hat darauf eine Antwort – und sie hat es in sich. Der Mitgründer der Krypto-Derivatebörse BitMEX, heute Chef des Family Office Maelstrom, gilt als einer der einflussreichsten Makro-Denker der Branche, weltweit lesen Analysten seine Essays zur Geldpolitik. In einem neuen Interview erklärt Hayes nun, was die angeschlagene KI-Branche mit Bitcoin zu tun hat: „Ich glaube nicht, dass diese Unternehmen das Geld auftreiben werden, um ihre Verpflichtungen für Rechenleistung zu bezahlen“, erklärt Hayes. Die Folge sei keine Pleitewelle, sondern eine staatliche Rettung – finanziert mit frisch gedrucktem Geld. Und das, so Hayes, katapultiert Bitcoin mit einem 10x auf neue Höchststände: Vom aktuellen Kurs von 81.000 Dollar aus wären das rund 810.000 Dollar pro BTC.

 

2028 kommt die Gelddruckmaschine

In seinem Essay „Situationship“ wird Hayes noch deutlicher: Das angekündigte Tempo beim Bau der KI-Rechenzentren werde „Mitte bis Ende 2027“ langsam stagnieren – und 2028 ginge man „sehr deutlich“ vom Gas. Ab dann greife die Regierung „im Namen der nationalen Sicherheit“ ein, um überschuldete KI-Firmen und ihre Geldgeber zu retten – und drucke dafür „Geld in Summen, die größer sind als in der Finanzkrise 2008“. Sein optimistisches Fazit: „Das wird Bitcoin letztlich auf eine Million und darüber hinaus treiben.“

Wie groß die Rechnungen inzwischen sind, zeigt das Beispiel Anthropic: Laut „Wall Street Journal“ hat der KI-Entwickler rund 450 Milliarden Dollar an Cloud-Verträgen über zehn Jahre zugesagt – bei einem Verlust von 80,7 Milliarden Dollar im ersten Halbjahr, überwiegend Buchverluste aus Finanzierungsinstrumenten. Hayes‘ Prognose hat folglich einen soliden Kern. Was man aber dennoch berücksichtigen sollte: Es handelt sich um ein Szenario für 2028 – kein Signal für die kommende Woche. Kurzfristig entscheidet die 82.000-Dollar-Hürde: Kann Bitcoin sie knacken, rückt das Allzeithoch von 126.000 Dollar wieder in Sichtweite. Bis dahin brauchen Anleger vor allem eines: Geduld, bis die Krypto-Leitwährung endlich wieder richtig anspringt.

Memecoin-Dinner im Golfclub: Donald Trump bittet zu Tisch

Er hat Milliarden verbrannt und lässt sich dafür bei einem Abendessen feiern: Am 22. November lädt „Fight Fight Fight LLC“, die Firma hinter Donald Trumps Memecoin TRUMP, zum dritten Mal zu Tisch – diesmal in den Trump National Golf Club in Washington. Eingeladen sind die 185 größten TRUMP-Halter, die Top 29 bekommen sogar VIP-Plätze in der ersten Reihe, die vier Treuesten obendrein eine goldene Uhr mit Trump-Schriftzug. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Stichtag ist der 12. November – wer vorher verkauft, isst zu Hause, wer sich groß eindeckt, kann in der Rangliste noch aufrücken.


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Coinbase

Die Gästeliste ist kurz, die Verliererliste lang: Nach einer Analyse des Datenanbieters Nansen haben 988.905 Wallets mit Trumps Coin Geld verloren – insgesamt 3,81 Milliarden Dollar, Buch- und realisierte Verluste zusammengerechnet. Sprich: Zwei von drei Käufern sind im Minus. Kein Wunder: Kurz nach dem Start im Januar 2025 ist der Coin aufgrund des Hypes kurz auf 73 Dollar hochgeschossen, heute notiert er bei 1,78 Dollar – ein Minus von stolzen 97,6%. Einer hat trotzdem prächtig dran verdient: In Trumps Vermögenserklärung tauchen 636 Millionen Dollar an Lizenzeinnahmen aus dem Token auf.

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