BTC-Riesen fordern Kooperation: Wie gefährlich kann KI dem Bitcoin wirklich werden? (Foto: Magnific.com, user8647581)
Bitcoin (BTC) sichert mehr als eine Billion Dollar – muss sich plötzlich aber gegen Angriffe von immer effizienteren, gefährlicheren KIs verteidigen. Die Entwickler – nahezu hilflos ausgeliefert. 40 Schwergewichte der Krypto-Branche wollen daran etwas ändern – und fordern in einem offenen Brief an die führenden KI-Unternehmen jetzt Unterstützung. Anthropic (Claude), OpenAI (ChatGPT) und Google DeepMind sollen helfen. Alles sei kaputt, warnt ein Sicherheitsforscher. Wie ernst ist die Lage?
„Alles ist kaputt“: Der Brandbrief der Bitcoin-Titanen
Erst die Quantencomputer, jetzt Künstliche Intelligenz: Moderne Technik will dem Bitcoin ans Leder, das geparkte Kapital abstauben. Zumindest bei Letzterer ist die Gefahr bereits real – so real, dass sich die Krypto-Branche nun dagegenstemmt. 40 Top-Unternehmen fordern Unterstützung, darunter Jack Dorseys Zahlungskonzern Block, Michael Saylors Bitcoin-Horter Strategy und Adam Backs Infrastruktur-Firma Blockstream, außerdem die Mega-Börse Coinbase, Konkurrent Kraken und die Krypto-Wallet-Anbieter BitGo, Ledger und Trezor.
var scriptTV = document.querySelector("#tvChartLoader"); scriptTV.addEventListener("load", function() { var chartid = "6a7f467eafa74";
var companyName = "Bitcoin US-Dollar"; if(companyName.length <=0){ companyName = "BTC-USD - CC"; } var code = "BTC-USD"; var exchange = "CC"; var currency ="USD"; var kursData = null; var kursDataDate = null; var chartHeight = ""; var chartWidth = "250" var hidetitle = "false" var hidelegend = "false" let apiToken = "za1j116n2273ab1vxukuh6" chartWidth = document.querySelector(`[data-chartid="${chartid}"]`).offsetWidth var chartData = []; var timeframe = getTimeframe("1Y"); var filter = "adjusted_close"; httpGetAsync("https://api.leeway.tech/api/v1/public/historicalquotes/"+encodeURIComponent(code+"."+exchange)+"?apitoken="+apiToken+"&filter="+filter+"&from="+timeframe.from+"&to="+timeframe.to, function (res) { let newData = null; chartData = newData = JSON.parse(res) // chartData = chartData.map(el=>{return{value:el.value, time:el.time, timestamp:new Date(el.time.year, el.time.month-1, el.time.day).getTime()}}) kursData = chartData[chartData.length-1].value let options = { weekday: "short", year: "numeric", month: "numeric", day: "numeric" }; kursDataDate = chartData[chartData.length-1].time let kursDate = new Date(kursDataDate.split("-")[0], Number(kursDataDate.split("-")[1])-1, kursDataDate.split("-")[2]).toLocaleDateString("de-DE", options)
renderTV(kursData,chartData,companyName,currency, Number(chartHeight), Number(chartWidth), code, exchange, kursDate, hidetitle, hidelegend, chartid) }); });
Das Problem: Die Sicherheitsfilter der mächtigsten KI-Modelle verhindern, dass man mit ihnen gezielt nach Schwachstellen suchen kann. Für Angreifer gilt das nicht – sie umgehen die Filter einfach oder nutzen freiere Modelle. Die Bitcoin-Entwickler sind von den speziellen Partner-Programmen der großen KI-Firmen bislang ausgeschlossen – diese würden jedoch tiefere Einblicke ermöglichen. Die Forderungen lauten deshalb: Zugang zu den leistungsfähigsten Modellen, ausreichend Rechenkraft, sichere Testumgebungen und einen direkten Draht zu den Sicherheitsteams der KI-Firmen.
Wie ernst die Lage ist, demonstriert das „Bitcoin Red Team“: Die Gruppe freiwilliger Top-Programmierer hat binnen 2 Wochen mit KI-Hilfe praktisch das komplette Open-Source-Ökosystem rund um Bitcoin durchleuchtet – und Tausende Fehler in Hunderten Projekten gefunden – viele davon kritisch. „Everything is broken“ – alles ist kaputt, so das ernüchternde Fazit von Teammitglied Calle. Die Bedrohung ist also nicht nur theoretisch. Das zeigt auch der Fall rund um BTCPay Server, eine Open-Source-Plattform für Krypto-Zahlungen: Über eine der entdeckten Lücken konnten Angreifer bereits Konten leerräumen.
OpenAI öffnet die Tore – Anthropic schweigt
Wie reagieren die KI-Giganten auf die Alarm-Sirenen? Immerhin: Es tut sich bereits was. ChatGPT-Anbieter OpenAI beispielsweise stellt mit „GPT-5.6-Cyber“ erstmals ein spezialisiertes Modell für geprüfte Sicherheitsforscher bereit: „Wir legen Frontier-Intelligenz in die Hände vertrauenswürdiger Verteidiger, bevor Angreifer sie einsetzen können“, meldet das bekannteste KI-Unternehmen auf X. Anthropic äußert sich bislang nicht – brisant, denn dessen Modelle gelten als führend: In Sicherheitstests wurden bereits 3 Organisationen gehackt. „Die größten Player der Branche kämpfen jetzt darum, das Netzwerk zu schützen“, kommentiert Bitcoin-Historiker Pete Rizzo. Der Kurs reagiert bislang verhalten – noch: Nach einem Rückgang um 2,84 Prozent innerhalb der letzten 7 Tage notiert Bitcoin gegenwärtig bei 62.804 Dollar.
Publicité
Échangez facilement Bitcoin & Co. Avec le gagnant du test.
Le premier dépositaire de crypto-monnaie d'Allemagne.
-
+230 cryptomonnaies -
Plans d'épargne Bitcoin attrayants -
Réglementé par BaFin
6 Millionen Dollar als Köder – doch die Super-KI beißt nicht an
Doch wie gefährlich kann KI dem Bitcoin wirklich werden? Ausgerechnet einer der Unterzeichner des Brandbriefs liefert dazu einen Hinweis – mit einer Wette, wie sie die Branche selten erlebt hat. Mike Belshe, Chef des Verwahr-Riesen BitGo, hat 100 Bitcoin – umgerechnet 6 Millionen Dollar – in einen Wallet gelegt und direkt an Anthropic adressiert. Die Ansage: Schluss mit den Spielchen – wenn eure KI ein „Hacking-Monster“ ist, dann schnappt euch das Geld, gibt sich Belshe kampfeslustig.
Das Ergebnis? Stille. Kein Hack, kein Verlust, jeder SAT unangetastet. Auch jetzt, 2 Wochen später. Pete Rizzo zieht Bilanz: „KI kann das stärkste Geld-Netzwerk der Welt nicht hacken“, so der Bitcoin-Historiker an seine mehr als 217.000 Follower auf X. Ein KI-Konzern mit Billionen-Bewertung gegen ein paar Zeilen Mathe: Trotzdem bleibt der Tresor zu. Die Krypto-Leitwährung schüttelt die KI-Panik bislang elegant ab – und das wird auch so bleiben, sobald die Entwickler beim Rüstzeug auf Augenhöhe sind.
Clause de non-responsabilité:
L’auteur et/ou les personnes ou sociétés associées possèdent des cryptocoins, y compris des Bitcoins. Cet article représente une expression d’opinion et non un conseil d’investissement.
La contribution Bitcoin aktuell: „Alles ist kaputt“ – KI-Alarm der Branchen-Giganten! est apparu en premier ftd.de.