Bitcoin Prognose: Für 1,57 Milliarden Dollar – Großanleger kaufen heimlich!

Großanleger nutzen den März für eine Bitcoin-Einkaufstour. (Foto: Freepik, lmamun4)

Bitcoin fast 44 Prozent unter seinem Allzeithoch, Altcoins am Abgrund, Anleger panisch – doch große Player kaufen! Hinter den Kulissen nutzen institutionelle Investoren den Rücksetzer erneut für massive Akkumulation. Prognose: Warum gerade jetzt?

Bitcoin Prognose: Nächste Abwärts-Welle im April?

Bitcoin kurz bei 75.000 Dollar – da war die Hoffnung wieder groß: Ist der Bärenmarkt vorbei, geht die Rallye endlich weiter? Zwischenzeitlich musste der Kurs allerdings satte 5.000 Dollar einbüßen – und Top-Analyst Benjamin Cowen versetzt auch der optimistischen Bitcoin-Prognose einen Dämpfer: Die nächste Etappe abwärts komme womöglich früher als gedacht, so der populäre Chartist an seine mehr als 1,1 Millionen Follower auf X – er rechnet mit neuer Schwäche im April.

Klingt alles unattraktiv bearish, könnte aber eine Kaufgelegenheit darstellen, denn: Hinter den Kulissen nutzen Großanleger den Preisrückgang jetzt wieder aus – und pumpen Milliarden in BTC, ETH und Co. Was steckt dahinter?

Strategy erwirbt Bitcoin im Wert von 1,57 Milliarden Dollar

Der prominenteste Zukauf stammt aktuell mal wieder von Bitcoin-Megabulle Michael Saylor und seinem Unternehmen Strategy: Wie der Multi-Milliardär routiniert im Netz verkündet, hat seine Firma jüngst 22.337 BTC für insgesamt 1,57 Milliarden Dollar gekauft. Derzeitiger Bestand: beeindruckende 761.068 Bitcoin, insgesamt für 57,61 Milliarden Dollar zu einem durchschnittlichen Kurs von circa 75.696 Dollar akkumuliert. Mittlerweile herrscht kein Zweifel mehr: Die Strategie lüpft Saylor eines Tages entweder in den Finanz-Olymp – oder sie macht ihn zum größten Pleitier der Krypto-Geschichte. Viel Platz dazwischen gibt es nicht.

 


Hinzu kommt: Bitcoin ist nicht die einzige Kryptowährung, die bei fallenden Preisen auf der Einkaufsliste der Institutionen steht. Auch das schwergewichtige Investment-Unternehmen Bitmine schlägt zu – und baut seine Ethereum-Position konsequent aus. Satte 5.000 ETH hat die Firma erworben, direkt von der Ethereum Foundation. Frische Daten des Vermögensverwalters CoinShares runden das Bild ab – sie zeigen: Es handelt sich hierbei nicht um Einzelfälle. So sind allein in der vergangenen Woche rund 1,03 Milliarden Dollar in digitale Anlageprodukte geflossen – zum dritten Mal in Folge ein positives Wochenergebnis. Bitcoin konnte dabei mit rund 790 Millionen Dollar den Löwenanteil ergattern.

Prognose: Warum Großanleger gerade jetzt zuschlagen

Doch warum greifen die Großen ausgerechnet jetzt so zu? Die Erklärung liegt nahe: günstige Einstiegskurse und eine saisonal typische Schwächephase. Bitcoin hat seit den Höchstständen fast die Hälfte an Wert verloren, Ethereum ein Drittel. Hinzu kommt ein bekanntes Phänomen: Die Krypto-Märkte neigen im März historisch betrachtet häufig zur Schwäche. Für gerade eingestiegene Kleinanleger sind entsprechende Phasen frustrierend – langfristige Investoren und institutionelle Branchenteilnehmer hingegen bauen derweil Positionen zu attraktiveren Kursen auf.

Saylor verdeutlicht: Seine Bitcoin Prognose bleibt unbeirrt bullish – und die aktuelle Marktlage ist keine Krise, sondern eine strategische Gelegenheit.

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Irre Erfindung: Dieser Elektroboiler schürft Bitcoin

Ein Warmwasserboiler, der Geld verdient – klingt nach Science-Fiction, ist aber jetzt Realität: Das US-Startup Superheat hat auf der Technikmesse CES 2026 in Las Vegas Anfang des Jahres den H1 vorgestellt – einen 50-Gallonen-Boiler (rund 190 Liter) mit integrierten ASIC-Mining-Chips. Der Clou: Das Gerät schürft Bitcoin, erzeugt dabei Wärme – und die wiederum wird direkt zum Erhitzen des Wassers genutzt. Der Energieverbrauch soll dem eines herkömmlichen Elektroboilers entsprechen.

Beim Duschen oder Abwaschen Bitcoin minen – wieso eigentlich nicht? Laut Hersteller können die Besitzer bis zu 80 Prozent ihrer Strom- und Wasserkosten durch die geschürften Bitcoin kompensieren, was rund 1.000 Dollar pro Jahr entspreche. Bei einem Kaufpreis von 2.000 Dollar hätte sich das Gerät theoretisch nach zwei Jahren amortisiert. Besonders spannend: Superheat positioniert den H1 langfristig nicht nur als Mining-Gerät. Vielmehr soll der Bitcoin-Boiler künftig auch für verteilte KI-Berechnungen und Cloud-Computing genutzt werden können – eine Art Mikro-Rechenzentrum im Keller. Konzipiert ist das System sowohl für Einfamilienhäuser als auch für Mehrfamilienhäuser und Gewerbe-Immobilien.

Großer Kritikpunkt: Wichtige Daten wie die konkrete Rechenpower des Geräts hält der Hersteller bislang noch unter Verschluss – und natürlich hängt die Rentabilität extrem am Bitcoin-Kurs. Nichtsdestotrotz gilt: Der H1 zeigt eindrucksvoll, wie Bitcoin als Energieprodukt neu gedacht werden kann – nicht als Stromfresser, sondern als Nebenertrag ohnehin benötigter Wärme.

 

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