Bitcoin Prognose von PlanB: So tief wird der Kurs noch fallen!

Analysten warnen in der Bitcoin Prognose vor einem Fall auf 53.000 Dollar, während auch Ethereum massiv an Wert verliert.(Foto: Magnific.com, freepik)

Bitcoin wirkt seit Tagen schwach, kämpft um die 60.000-Dollar-Marke – und einer der bekanntesten Krypto-Analysten der Welt warnt: Es geht weiter abwärts. Bitcoin-Guru „PlanB“ sieht die Kryptowährung erneut korrigieren, Gold-Verfechter Peter Schiff ruft sogar die „Todesspirale“ aus. Prognose: Droht der endgültige Zusammenbruch – oder bietet sich bald die ultimative Kaufgelegenheit vor dem nächsten Aufwärtstrend?

PlanB in Prognose: Bitcoin wird fallen

Ungewohnt bärisch: PlanB, Erfinder des vielzitierten „Stock to Flow“-Modells und einer der einflussreichsten Bitcoin-Analysten weltweit, sagt einen baldigen Rückgang voraus. „Bitcoin wird wahrscheinlich UNTER dem realisierten Preis (~53.000 $) seinen Tiefpunkt erreichen, genau wie in JEDEM bisherigen Bärenmarkt“, so der Branchen-VIP auf X. Sein Argument: Der Durchschnittspreis, zu dem alle Bitcoin zuletzt bewegt worden sind, liegt aktuell bei rund 53.000 Dollar – und bislang ist der Kurs in jedem Bärenmarkt unter diese Marke gerutscht.

 


Gold-Investor Peter Schiff, Dauer-Kritiker und selbsternannter Bitcoin-Totengräber, legt erwartungsgemäß nach. „Die Abwärtsspirale von MSTR hat die Bitcoin-Blase zum Platzen gebracht“, so seine Warnung. Strategy ist demnach um 84 Prozent vom Hoch eingebrochen, die Vorzugsaktie STRC um weitere 25 Prozent abgesackt, Bitcoin bei 54 Prozent vom Allzeithoch. Schiff sieht darin den Beweis für den Anfang vom Ende. Wie üblich.

Der 63-Jährige hat aus dem Bitcoin-Bashing ein regelrechtes Geschäftsmodell gemacht – und ruft die „Todesspirale“ in schöner Regelmäßigkeit aus: bei 3.000 Dollar, bei 30.000 Dollar, bei 60.000 Dollar. Stets steht die Apokalypse unmittelbar bevor. Bislang ist jede einzelne seiner Prognosen spektakulär gescheitert. Warum sollte es diesmal anders kommen?

Schwab, Hayes, Armstrong: Die Gegenseite formiert sich

Tatsächlich zeigt sich bereits Licht am Ende des Tunnels – die traditionelle Finanzwelt stellt die Weichen: So hat Charles Schwab, der größte Broker der USA mit sage und schreibe 12,6 Billionen Dollar Kundenvermögen, gerade jetzt den direkten Bitcoin-Handel freigeschaltet. Der Kurs befindet sich am 20-Monats-Tief. Sollte das nur Zufall sein?

Und auch die populärsten Branchengrößen geben sich bullish. BitMEX-Gründer und Milliardär Arthur Hayes beispielsweise kommentiert unmissverständlich: „Der Tiefpunkt bei Bitcoin ist definitiv erreicht. Wir stehen kurz vor einem parabolischen Anstieg.“ Coinbase-Chef Brian Armstrong, Kopf der größten US-Kryptobörse, hält den Abwärtstrend ebenfalls für beendet: Er sei long Bitcoin und „so bullish wie eh und je“ – BTC habe den Boden bei 60.000 Dollar erreicht. Kurzer Absacker auf 53.000 Dollar oder direkt ab $60K zur neuen Rallye – wer wird Recht behalten?

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Ethereum: Top-Investor streicht die Segel

Nicht ganz so optimistisch ist die Prognose für Ethereum (ETH): Hier kommt der Gegenwind inzwischen von innen. Der jüngste Aufreger: David Hoffman, Co-Gründer von Bankless, dem wohl bekanntesten Ethereum-Podcast und über Jahre einer der lautesten ETH-Cheerleader der Branche, hat seinen gesamten Bestand abgestoßen. Nicht reduziert, nicht umgeschichtet – komplett verkauft. Seine Begründung: Ethereum sei als Zahlungsmittel gescheitert.

Zeitgleich hat die Ethereum Foundation diese Woche 54 Stellen gestrichen – ein Fünftel der Belegschaft. Das Budget ist um 40 Prozent zusammengeschrumpft, das hauseigene Forschungslabor geschlossen. Gründer und Multi-Millionär Vitalik Buterin spricht jetzt von einem „Endowment-Modell“: weniger ausgeben, länger durchhalten. 9 Führungskräfte haben die Foundation seit Januar verlassen. Die Organisation, die einmal Ethereums Entwicklungsmotor sein sollte, schaltet auf Überlebensmodus.

Der ETH-Kurs spiegelt die Stimmung: rund 1.580 Dollar, minus 68 Prozent vom Allzeithoch bei fast 5.000 Dollar. Allein gegenüber Bitcoin hat ETH in den letzten 6 Monaten 23 Prozent verloren – der ETHBTC-Kurs fällt trotz Bitcoins Schwäche wie ein Stein.

Wermutstropfen: Das Netzwerk verarbeitet weiterhin den Löwenanteil aller Stablecoin-Transaktionen, DeFi läuft, die Infrastruktur steht. Nur scheint immer weniger davon beim Token selbst anzukommen. Hoffmans Abgang reflektiert ein Eingeständnis: Ethereum funktioniert womöglich als Technologie – als Investment hingegen enttäuscht die Kryptowährung zunehmend.

 

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