Pfizer Dividende: Aktie bis zu diesem Datum kaufen – 5,7 Prozent Rendite möglich

Pfizer entwickelt und produziert Medikamente und Impfstoffe. (KI-Symbolbild: ftd.de-Redaktion, Codex-Bildmodell)

New York – Der US-amerikanische Pharmakonzern Pfizer zahlt im Dezember 0,43 US-Dollar Dividende je Aktie. Dafür muss der Kauf bis zum Handelsschluss am 5. November ausgeführt sein. Die annualisierte Bruttorendite beträgt rund 5,7 Prozent; im Halbjahr fehlte die Cashflow-Deckung.

Dividendentermine und Ausschüttung

Letzter Dividenden-Beschluss Board of Directors von Pfizer, 6. Oktober 2026
Spätester Kauf 5. November 2026, vor Handelsschluss am Referenzmarkt
Ex-Tag 6. November 2026
Zahltag 7. Dezember 2026
Ausschüttung je Aktie 0,43 US-Dollar brutto
Aktuelle Dividendenrendite 5,7 Prozent pro Jahr, annualisiert
Ausschüttungsintervall Quartalsweise
Kursbasis 29,95 US-Dollar, 29. Oktober 2026
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Kauf bis 5. November, Zahlung im Dezember

Le Dividendenübersicht von Pfizer nennt den 6. November als Ex-Tag. Nach dem Handelskalender der New York Stock Exchange ist Donnerstag, der 5. November, der letzte reguläre Handelstag davor. Der Handel schließt um 16 Uhr New Yorker Zeit, an diesem Tag also um 22 Uhr in Deutschland. Bis dahin muss der Kauf ausgeführt sein. Eine lediglich aufgegebene Order genügt nicht.

Den Beschluss über 0,43 US-Dollar je Aktie fasste Pfizers Board of Directors am 6. Oktober. Der Emittent zahlt am 7. Dezember; wann der Betrag im Depot gutgeschrieben wird, hängt auch von der Verarbeitung durch die Bank ab. Steuern, mögliche Gebühren und die Umrechnung in Euro können den ausgezahlten Betrag mindern.

4 Quartalszahlungen in dieser Höhe ergeben eine annualisierte Jahresdividende von 1,72 US-Dollar. Beim offiziell ausgewiesenen Schlusskurs vom 29. Oktober von 29,95 US-Dollar entspricht das 5,74 Prozent brutto pro Jahr. Die kommende Einzelzahlung beträgt dagegen 0,43 US-Dollar. Stock Analysis beziffert den Börsenwert zum selben Schlusskurs auf rund 170,71 Milliarden US-Dollar.

Am Ex-Tag kann ein Dividendenabschlag den Kurs ungefähr um die Ausschüttung vermindern. Marktbewegungen können diesen Effekt überlagern. Die Dividende ist deshalb kein risikoloser Zusatzgewinn; für Anleger mit Euro-Depot kommt das Wechselkursrisiko hinzu.

Die Dividende übersteigt GAAP-Gewinn und freien Cashflow

Die offizielle Historie zeigt in jedem der 5 abgeschlossenen Kalenderjahre von 2021 bis 2025 vier Zahlungen. Dabei stieg die Quartalsrate von 0,39 auf 0,43 US-Dollar; seit Anfang 2025 ist sie unverändert. Laut Pfizer wird die angekündigte Dezemberzahlung die 352. Quartalsausschüttung in ununterbrochener Folge sein.

Für die Finanzierung der Ausschüttung fällt der jüngste Zwischenstand schwächer aus: Im Halbjahresabschluss von Pfizer weist der Konzern einen verwässerten Gewinn nach US-GAAP von 0,43 US-Dollar je Aktie aus. Dem stehen 0,86 US-Dollar Dividenden je Aktie gegenüber. Die Ausschüttungsquote beträgt damit 200 Prozent. Diese Rechnung verwendet das positive Halbjahresergebnis nach US-GAAP. Gemessen am bereinigten Gewinn von 1,52 US-Dollar je Aktie läge die Quote bei rund 57 Prozent.

Der operative Cashflow erreichte im selben Zeitraum 3,450 Milliarden US-Dollar. Für Sachanlagen flossen 969 Millionen US-Dollar ab. Daraus errechnen sich 2,481 Milliarden US-Dollar freier Cashflow. Die tatsächlich gezahlten Dividenden von 4,896 Milliarden US-Dollar waren daraus nicht gedeckt; die Lücke beträgt 2,415 Milliarden US-Dollar. Verkäufe von Beteiligungen zählen in dieser Rechnung nicht zum operativen Mittelzufluss.

Wachstum außerhalb des Corona-Geschäfts

Im 2. Quartal 2026 erzielte Pfizer laut Ergebnisbericht 15,0 Milliarden US-Dollar Umsatz, währungsbereinigt ein Plus von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ohne Comirnaty und Paxlovid wuchs der Umsatz währungsbereinigt um 5 Prozent. Nicht zahlungswirksame Wertminderungen von 4,3 Milliarden US-Dollar belasteten das Ergebnis: Nach US-GAAP entstand ein Verlust von 0,04 US-Dollar je Aktie, bereinigt lag der Gewinn bei 0,77 US-Dollar. Für das Gesamtjahr hob Pfizer die Mitte seiner Umsatzprognose um 500 Millionen US-Dollar an und bestätigte die bereinigte Gewinnprognose.

Analysten sehen überwiegend eine Halteposition

Le Erhebung von S&P Global bei Stock Analysis mit Datenstand 28. Oktober umfasst 28 Analysten: 9 empfehlen Kaufen, 17 Halten und 2 Verkaufen. Starke Kauf- und Verkaufsvoten sind den jeweiligen Gruppen zugerechnet. Das durchschnittliche Kursziel für 12 Monate beträgt 29,26 US-Dollar, rund 2,3 Prozent unter dem Schlusskurs vom 29. Oktober; die Spanne reicht von 25,00 bis 36,00 US-Dollar.

Aus redaktioneller Sicht eignet sich Pfizer derzeit nur bedingt als verlässlicher Dividendenbaustein: Die lange Zahlungshistorie steht einer unzureichenden Deckung durch GAAP-Gewinn und freien Cashflow im Halbjahr gegenüber. Für einen langfristigen Einstieg müsste sich vor allem die Finanzierung der Ausschüttung verbessern.

Vor dem Kaufstichtag folgt bereits ein neuer Prüfpunkt: Pfizer veröffentlicht am 3. November die Zahlen zum 3. Quartal. Sie können die Einschätzung zur Deckung der Dividende noch vor dem Ex-Tag verändern.

UN ftd.de-Beitrag zur Auswahl von Dividendenaktien erläutert, warum neben der Rendite auch Geschäftsmodell, Ausschüttungsquote und Cashflow in die Bewertung gehören.

 

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