Gemeinsame Lieferung von Lebensmitteln und Restaurantgerichten – neue Erlösquellen sollen das künftige Gewinnwachstum der Walmart Aktie sichern. (KI-Symbolbild: ftd.de-Redaktion, Codex-Bildmodell)
Walmart erweitert sein Liefergeschäft und verdient zusätzlich mit Werbung. Das eröffnet neue Ertragsquellen. Zugleich belasten höhere Kosten und knappe Haushaltsbudgets den Handel. Für die Aktie entscheidet, wie viel dauerhaftes Gewinnwachstum daraus entsteht.
Le bei StockAnalysis veröffentlichte S&P-Global-Konsens umfasst 43 Analysten. Ihr durchschnittliches 12-Monats-Kursziel beträgt 127,38 US-Dollar, die Spanne reicht von 81 bis 155 US-Dollar. Das entspricht im Mittel 18,88 Prozent über der verwendeten Kursbasis. Diese Analystenschätzung ist keine Unternehmensprognose. Faktenstichtag ist der 13. September 2026 um 14.11 Uhr (MESZ).
Le Nasdaq-Schlusskurs vom Freitag, 11. September 2026 beträgt 107,15 US-Dollar. Gegenüber 105,73 US-Dollar am 10. September ist das ein Plus von 1,34 Prozent. Am Sonntag bleibt der Freitag als letzter abgeschlossener Handelstag die Kursbasis.
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Wie hat sich der Walmart-Kurs zuletzt entwickelt?
Über eine Woche hat sich der Walmart-Kurs mit plus 0,01 Prozent praktisch nicht verändert. Über 2 Wochen ergibt sich ein Plus von 3,94 Prozent. Der Vergleich über 4 Wochen zeigt dagegen einen Verlust von 7,04 Prozent. Die Erholung der jüngsten Wochen hat den vorherigen Rückgang damit nicht vollständig ausgeglichen.
Alle Zeitfenster enden am 11. September 2026. Berechnet wird die Kursrendite als Endschlusskurs geteilt durch Startschlusskurs, abzüglich 1, multipliziert mit 100. Dividenden bleiben unberücksichtigt. Das sind kurze Kursvergleiche und keine langfristigen durchschnittlichen Jahresrenditen. Für ein Depot in Euro kommen Wechselkurseffekte hinzu.
Walmarts Kursentwicklung bis 11. September 2026
| Zeitraum | Startschlusskurs | Endschlusskurs | Kursveränderung |
|---|---|---|---|
| 1 Woche | 107,14 US-Dollar am 4. September 2026 | 107,15 US-Dollar | plus 0,01 Prozent |
| 2 Wochen | 103,09 US-Dollar am 28. August 2026 | 107,15 US-Dollar | plus 3,94 Prozent |
| 4 Wochen | 115,27 US-Dollar am 14. August 2026 | 107,15 US-Dollar | minus 7,04 Prozent |
Analysiert wird die Stammaktie von Walmart Inc., gehandelt an der Nasdaq unter dem Kürzel WMT in US-Dollar (ISIN: US9311421039).
Aktuelle Kursziele der Walmart-Aktie
In den aktuellen Analystenmeldungen bei StockAnalysis reichen die hier ausgewählten Ziele von 120 bis 132 US-Dollar. Jefferies bestätigte 120 US-Dollar, Barclays blieb bei 132 US-Dollar. Goldman Sachs hob sein Ziel von 130 auf 132 US-Dollar an. Alle 3 Meldungen stammen aus der Woche bis 11. September.
Die Tabelle zeigt einzelne Institutsurteile. Sie bildet weder die gesamte Konsensspanne ab noch lässt sich daraus eine Eintrittswahrscheinlichkeit ableiten. Die Ziele sind Analystenschätzungen, keine Unternehmensprognose. Der Anbieter beschreibt den üblichen Horizont mit 12 Monaten; die folgenden eigenen Szenarien beziehen sich auf den 31. Dezember 2027.
Ausgewählte Analystenziele für Walmart
| Institut | Kursziel | Urteil | Datum und Änderung |
|---|---|---|---|
| Jefferies | 120 US-Dollar | Kaufen | 11. September 2026, bestätigt |
| Barclays | 132 US-Dollar | Kaufen | 10. September 2026, bestätigt |
| Goldman Sachs | 132 US-Dollar | Kaufen | 8. September 2026, zuvor 130 US-Dollar |
Prognose: Wo steht die Walmart-Aktie Ende 2027?
Walmarts Ausblick zum 2. Geschäftsquartal nennt für das Geschäftsjahr 2027 einen bereinigten Gewinn je Aktie von 2,80 bis 2,87 US-Dollar. Es endet bereits am 31. Januar 2027. Dieser Managementausblick ist daher keine Prognose für den Aktienkurs am Ende des Kalenderjahres 2027.
Als Ausgangspunkt des eigenen Modells dient der Mittelwert von 2,835 US-Dollar. Für den 31. Dezember 2027 setzen wir darauf eigene Gewinnfaktoren und Bewertungsbandbreiten an. Im Basisfall steigt die unterstellte jährliche Ertragskraft um 10 Prozent auf rund 3,12 US-Dollar. Ein Ratio cours-bénéfice (KGV) von 30 bis 36 ergibt 94 bis 112 US-Dollar.
Der Bull-Fall verlangt 25 Prozent mehr Gewinn als diese Ausgangsbasis, rund 3,54 US-Dollar je Aktie. Bei einem KGV von 38 bis 44 ergibt sich ein Kurskorridor von 135 bis 156 US-Dollar. Dafür müssten höhere Gewinne mit einer anhaltend hohen Bewertung zusammentreffen. Eine bloße Erweiterung des Lieferangebots reicht als Beleg dafür nicht aus.
Im Bear-Fall fällt der Modellgewinn um 10 Prozent auf rund 2,55 US-Dollar. Ein KGV von 22 bis 28 führt zu 56 bis 71 US-Dollar. Auf die unveränderte Ausgangsbasis beträgt das aktuelle KGV rund 37,80. Selbst ein wachsender Gewinn schützt deshalb nicht vor Kursverlusten, wenn Anleger künftig einen niedrigeren Gewinnmultiplikator bezahlen.
Gewinnfaktoren und KGV-Bänder sind redaktionelle Sensitivitätsannahmen, keine historischen Bewertungsgrenzen oder zusätzlichen Analystenziele. Das Modell überträgt die jährliche Ertragskraft auf den Bewertungsstichtag. Es sagt keinen eigenen Kalenderjahresabschluss voraus. Die Rechnung nutzt ungerundete Werte; erst die Kurskorridore werden auf ganze US-Dollar gerundet. Die Szenarien erhalten keine Wahrscheinlichkeiten.
Szenarien für die Walmart-Aktie 2027
| Szenario | Kurskorridor 2027 | Voraussetzungen | Risiken |
|---|---|---|---|
| Bull | 135 bis 156 US-Dollar | Modellgewinn 3,54 US-Dollar; KGV 38 bis 44; Gewinn 25 Prozent über der Ausgangsbasis | Höherer Gewinn und hohe Bewertung müssen zusammenkommen |
| Basis | 94 bis 112 US-Dollar | Modellgewinn 3,12 US-Dollar; KGV 30 bis 36; Gewinn 10 Prozent über der Ausgangsbasis | Lieferkosten und Preisnachlässe könnten den Gewinnanstieg begrenzen |
| Bear | 56 bis 71 US-Dollar | Modellgewinn 2,55 US-Dollar; KGV 22 bis 28; Gewinn 10 Prozent unter der Ausgangsbasis | Schwächerer Gewinn und niedrigeres KGV verstärken den Rückgang |
Liefergeschäft verbindet Lebensmittel mit Restaurantgerichten
Die Restaurantkette Papa Johns kündigte am 10. September die Zusammenarbeit mit Walmart an. Über Walmarts App sollen Kunden Pizza und andere Restaurantgerichte zusammen mit Lebensmitteln und Haushaltswaren bestellen können. Papa Johns ist dabei ein externer Restaurantpartner. Die Zusammenarbeit ist kein Kauf des Unternehmens.
Der Start ist im Herbst zunächst in ausgewählten Märkten vorgesehen; später sollen Tausende teilnehmende Standorte folgen. Das Angebot ist somit noch nicht flächendeckend verfügbar. Die neue Auswahl könnte mehr Anlässe schaffen, die Walmart-App zu öffnen. Ob daraus zusätzlicher Konzerngewinn entsteht, hängt auch von Lieferkosten, Auslastung und Konditionen der Partner ab.
Für das Basisszenario zählt weniger die Anzahl angekündigter Partnerschaften als deren wirtschaftlicher Beitrag. Ein größerer Warenkorb kann die Zustellung besser auslasten. Zusätzliche Abholpunkte können eine Tour aber auch aufwendiger machen.
Werbung erweitert das Geschäft über den Warenverkauf hinaus
Walmart Connect und Vizio beschreiben ihre gemeinsame Werbestrategie als Verbindung von Einkauf, Medien und vernetzten Fernsehgeräten. Unter dem Namen Walmart Connect betreibt der Handelskonzern sein Werbegeschäft. Vizio gehört zu Walmart und bringt Fernsehgeräte sowie eine Plattform für Fernsehwerbung und Streaming-Inhalte ein.
Für Marken kann die Verbindung interessant sein, wenn sich Werbung mit späteren Käufen in Beziehung setzen lässt. Für Walmart entsteht neben dem Warenverkauf ein weiteres Erlösfeld. Die Unternehmensdarstellung ist allerdings ein Strategieversprechen; sie belegt keine bestimmte Rendite für Werbekunden und keinen festen Gewinnbeitrag für 2027.
Der Bewertungsaufschlag der Aktie lässt sich deshalb nicht allein mit dem Begriff Werbeplattform rechtfertigen. Entscheidend bleibt, ob neue Erlösquellen nach ihren Kosten das Ergebnis je Aktie erhöhen. Genau diese Brücke zwischen operativer Entwicklung und Gewinn verlangt der Bull-Fall.
Gewinnwachstum enthält auch vorübergehende Entlastungen
In der Ergebnispräsentation von Walmart wächst das US-Onlinegeschäft im 2. Geschäftsquartal um 24 Prozent. Die aus Filialen ausgeführten Lieferungen legen um rund 40 Prozent zu. Das zeigt, dass die vorhandenen Geschäfte auch als Ausgangspunkte für digitale Bestellungen dienen.
Die Präsentation nennt zugleich Zollerstattungen, Preisnachlässe für Kunden und höhere Treibstoffkosten. Das US-Bruttoergebnis profitiert von Erstattungen, während Investitionen in günstigere Preise einen Teil davon aufzehren. Höhere Abschreibungen und Gesundheitskosten für Beschäftigte belasten den Aufwand. Ein starkes Quartal lässt sich daher nicht unverändert auf 2027 hochrechnen.
Für die Bewertung müssen dauerhafte Verbesserungen und zeitweilige Entlastungen getrennt bleiben. Steigende Liefermengen sind dann hilfreich, wenn die Kosten je Auftrag und das übrige Geschäft die Erträge nicht aufbrauchen. Der eigene Basisfall unterstellt höhere Ertragskraft, verlangt aber keine weitere Ausweitung des Gewinnmultiplikators.
Schwächere Kaufkraft bleibt ein Risiko für die Bewertung
Die Agentur apnews.com ordnet die Quartalszahlen als vorsichtigen Ausblick ein. Der Bericht verweist auf belastete Haushaltsbudgets und höhere Energieausgaben. Die US-Vergleichsumsätze wuchsen im 2. Geschäftsquartal um 2,6 Prozent nach 4,1 Prozent im vorherigen Quartal. Trotz der langsameren Dynamik gewann Walmart nach eigenen Angaben Marktanteile.
Beides kann gleichzeitig zutreffen: Ein günstiger Händler zieht zusätzliche Kunden an, während das gesamte verfügbare Einkaufsbudget unter Druck gerät. Marktanteilsgewinne allein garantieren deshalb weder eine schnellere Umsatzentwicklung noch höhere Margen. Preisnachlässe können Kunden binden, zunächst aber den Ertrag pro Verkauf begrenzen.
Für den Bear-Fall wäre besonders ungünstig, wenn eine schwächere Ertragskraft mit sinkenden Bewertungsansprüchen am Aktienmarkt zusammenfällt. Der Rückgang im Modell entsteht aus beiden Annahmen. Er ist keine Prognose, dass die Aktie dieses Niveau tatsächlich erreicht.
Fazit: Wachstum muss sich im Gewinn je Aktie zeigen
Walmart hatte bereits am 3. September die geplante Einbindung von Dunkin’ in sein Lieferangebot beschrieben. Dunkin’ gehört zum Restaurantkonzern Inspire Brands und ist ein weiterer externer Partner. Auch hier beginnt die Erweiterung schrittweise. Mehr Auswahl ist damit ein konkreter operativer Plan, ihr Ertrag bleibt zu beobachten.
Der Basisfall von 94 bis 112 US-Dollar zum 31. Dezember 2027 setzt rund 3,12 US-Dollar jährliche Ertragskraft je Aktie voraus. Der nächste Ergebnisbericht muss zeigen, ob die Gewinnentwicklung diesen Modellansatz stützt. Dabei zählt auch, wie viel der Verbesserung aus dem laufenden Geschäft stammt.
Für den höheren Korridor müssten rund 3,54 US-Dollar Modellgewinn und ein KGV von mindestens 38 zusammenkommen. Bleibt die Ertragskraft dagegen zurück, verliert die hohe Bewertung ihre Grundlage. Lieferwachstum und Werbeumsätze sind hilfreiche Beobachtungsgrößen; der messbare Prüfpunkt bleibt der Gewinn nach den dafür nötigen Kosten.
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Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI erstellt und vor Veröffentlichung durch die Redaktion geprüft. Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Der Text stellt keine Handelsempfehlung oder Anlageberatung dar.
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