{"id":145417,"date":"2026-11-03T04:01:47","date_gmt":"2026-11-03T03:01:47","guid":{"rendered":"https:\/\/news.abusizz.ch\/dhl-group-aktie-2027-chancen-und-risiken-im-blick\/"},"modified":"2026-11-03T04:01:47","modified_gmt":"2026-11-03T03:01:47","slug":"dhl-group-aktie-2027-chancen-und-risiken-im-blick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.abusizz.ch\/fr\/dhl-group-aktie-2027-chancen-und-risiken-im-blick\/","title":{"rendered":"Actionnaire de la soci\u00e9t\u00e9 DHL Group 2027 : opportunit\u00e9s et risques \u00e0 prendre en compte"},"content":{"rendered":"<div>\n<div id=\"attachment_93854\" style=\"width: 1510px\" class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p id=\"caption-attachment-93854\" class=\"wp-caption-text\">Automatisierte Paketsortierung: Wie entwickelt sich das Gesch\u00e4ft in Deutschland? (KI-Symbolbild: ftd.de-Redaktion, Codex-Bildmodell)<\/p>\n<\/div>\n<p>Bonn \u2013 DHL Group geht mit einem h\u00f6heren Gewinnausblick in das Jahresende. Der Logistikkonzern mit <a href=\"https:\/\/group.dhl.com\/en\/media-relations\/press-releases\/2026\/dhl-group-financial-figures-h1-2026.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hauptsitz in Bonn<\/a> profitiert vom internationalen Expressgesch\u00e4ft. F\u00fcr die Aktie h\u00e4ngt 2027 viel daran, ob die bessere Ertragskraft auch bei entspannteren Frachtm\u00e4rkten h\u00e4lt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.finanzen.net\/analyse\/dhl_group_ex_deutsche_post_overweight-jp_morgan_chase__co__1114605\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">JPMorgan nennt 65 Euro als Kursziel<\/a>, w\u00e4hrend <a href=\"https:\/\/www.finanzen.net\/analyse\/dhl_group_ex_deutsche_post_market_perform-bernstein_research_1113683\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bernstein bei 47 Euro bleibt<\/a>. Unsere eigenen Szenarien reichen vom Gewinnr\u00fcckgang mit Bewertungsabschlag bis zu weiter steigenden Ertr\u00e4gen. Sie gelten f\u00fcr Ende 2027. Faktenstichtag ist Freitag der 30. Oktober 2026 um 14.09 Uhr (MEZ).<\/p>\n<p>Der regul\u00e4re Xetra-Schlusskurs der DHL-Group-Aktie lag am 29. Oktober 2026 bei <a href=\"https:\/\/www.finanzen.net\/historische-kurse\/dhl?exchange=XETRA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">58,80 Euro<\/a>. Gegen\u00fcber dem Vortagesschluss von 58,00 Euro am 28. Oktober entspricht das einem Plus von 1,38 Prozent.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div class=\"chartwrapper\" id=\"chartwrapper\" data-chartid=\"6ae8b687888de\"><\/div>\n<h3>Wie hat sich der DHL Group-Kurs zuletzt entwickelt?<\/h3>\n<p>\u00dcber 4 Wochen hat die Aktie 5,49 Prozent gewonnen. Die <a href=\"https:\/\/www.investing.com\/equities\/deutsche-post-historical-data\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">historischen Schlusskurse<\/a> zeigen auch \u00fcber eine und 2 Wochen ein Plus. Der Vergleich beginnt jeweils an einem Donnerstag und endet am 29. Oktober 2026; damit liegen allen 3 Zeitr\u00e4umen dieselben Wochentage zugrunde.<\/p>\n<p>Berechnet wird der Endschlusskurs geteilt durch den Startschlusskurs, abz\u00fcglich 1 und multipliziert mit 100. Dividenden sind nicht enthalten.<\/p>\n<h4 id=\"table-kursentwicklung-1-table-heading\">DHL Group: Kursrenditen bis zum 29. Oktober 2026<\/h4>\n<div class=\"table-responsive-wrapper\" style=\"display: block;width: 100%;max-width: 100%;min-width: 0;white-space: normal\" tabindex=\"0\" role=\"region\" aria-label=\"Tabelle horizontal scrollen\">\n<table style=\"width: 100%;min-width: 640px;border-collapse: collapse\" aria-labelledby=\"table-kursentwicklung-1-table-heading\">\n<thead>\n<tr>\n<th>Zeitraum<\/th>\n<th>Startschlusskurs<\/th>\n<th>Endschlusskurs<\/th>\n<th>Ver\u00e4nderung<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<th>1 Woche<\/th>\n<td>57,12 Euro am 22. Oktober 2026<\/td>\n<td>58,80 Euro<\/td>\n<td>plus 2,94 Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>2 Wochen<\/th>\n<td>57,70 Euro am 15. Oktober 2026<\/td>\n<td>58,80 Euro<\/td>\n<td>plus 1,91 Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>4 Wochen<\/th>\n<td>55,74 Euro am 1. Oktober 2026<\/td>\n<td>58,80 Euro<\/td>\n<td>plus 5,49 Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Gemeint ist die <a href=\"https:\/\/www.tradingview.com\/symbols\/XETR-DHL\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stammaktie der DHL AG<\/a> auf Xetra, K\u00fcrzel DHL, Handelsw\u00e4hrung Euro, ISIN DE0005552004. DHL Group bezeichnet den Konzern aus DHL AG und ihren Tochtergesellschaften.<\/p>\n<h3>Aktuelle Kursziele der DHL-Group-Aktie<\/h3>\n<p>Le <a href=\"https:\/\/stockanalysis.com\/quote\/etr\/DHL\/forecast\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">von S&amp;P Global erhobene Kurszielkonsens bei Stock Analysis<\/a> umfasst 21 Analysten. Zum ausgewiesenen Stand vom 27. Oktober betr\u00e4gt das durchschnittliche Einjahresziel 58,01 Euro, bei einer Spanne von 44 bis 70 Euro und dem Gesamturteil Hold. Das Mittel liegt rechnerisch 1,34 Prozent unter dem Referenzkurs. Die beiden Randwerte entsprechen minus 25,17 beziehungsweise plus 19,05 Prozent.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.finanzen.net\/analyse\/dhl_group_ex_deutsche_post_overweight-jp_morgan_chase__co__1114605\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">JPMorgan best\u00e4tigte am 27. Oktober Overweight und 65 Euro<\/a>. Alexia Dogani sieht die disziplinierte Wettbewerbslage durch Zahlen des US-Logistikers UPS gest\u00fctzt, berichtet dpa-AFX. <a href=\"https:\/\/www.finanzen.net\/analyse\/dhl_group_ex_deutsche_post_market_perform-bernstein_research_1113683\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bernstein blieb am 23. Oktober bei Market-Perform und 47 Euro<\/a>. Alex Irving erwartet trotz robuster Nachfrage zunehmenden Druck auf die Frachtraten durch wachsende Transportkapazit\u00e4ten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.finanzen.net\/analyse\/dhl_group_ex_deutsche_post_overweight-barclays_capital_1112601\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Barclays erh\u00f6hte das Ziel von 62 auf 63 Euro und blieb bei Overweight<\/a>. Marco Limite passte nach den vorl\u00e4ufigen Quartalszahlen seine Sch\u00e4tzungen an und bewertete die Aktie als attraktiv. Die Studie datiert vom 19. Oktober; die Portalseite tr\u00e4gt den 20. Oktober. Die 3 Einzelurteile beruhen auf unterschiedlichen Annahmen. Ihre Meldungen nennen keinen genauen Zieltermin; der Einjahreshorizont des Konsenses ist ebenfalls kein ausdr\u00fcckliches Jahresendziel f\u00fcr 2027.<\/p>\n<h4 id=\"table-aktuelle-kursziele-1-table-heading\">3 aktuelle Analystenurteile zu DHL Group<\/h4>\n<div class=\"table-responsive-wrapper\" style=\"display: block;width: 100%;max-width: 100%;min-width: 0;white-space: normal\" tabindex=\"0\" role=\"region\" aria-label=\"Tabelle horizontal scrollen\">\n<table style=\"width: 100%;min-width: 640px;border-collapse: collapse\" aria-labelledby=\"table-aktuelle-kursziele-1-table-heading\">\n<thead>\n<tr>\n<th>Institut<\/th>\n<th>Kursziel<\/th>\n<th>Urteil<\/th>\n<th>Datum und Kernaussage<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<th>JPMorgan<\/th>\n<td>65,00 Euro<\/td>\n<td>Overweight<\/td>\n<td>27. Oktober 2026; diszipliniertes Branchenumfeld<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Bernstein<\/th>\n<td>47,00 Euro<\/td>\n<td>Market-Perform<\/td>\n<td>23. Oktober 2026; mehr Kapazit\u00e4t dr\u00fcckt perspektivisch auf Frachtraten<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Barclays<\/th>\n<td>63,00 Euro<\/td>\n<td>Overweight<\/td>\n<td>Studie 19. Oktober 2026; nach vorl\u00e4ufigen Zahlen h\u00f6here Sch\u00e4tzungen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<h3>Prognose: Wo steht die DHL-Group-Aktie 2027?<\/h3>\n<p>Le <a href=\"https:\/\/stockanalysis.com\/quote\/etr\/DHL\/forecast\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Finanzprognose bei Stock Analysis<\/a> weist f\u00fcr 2027 einen bereinigten Gewinn je Aktie von 3,93 Euro aus. Diese Non-GAAP-Kennzahl bereinigt Ergebniseffekte nach der verwendeten Datenanbieterdefinition und ist nicht mit einem unbereinigten IFRS-Gewinn gleichzusetzen. Es handelt sich um eine Analystensch\u00e4tzung, keine Unternehmensprognose. Das Gesch\u00e4ftsjahr endet am 31. Dezember 2027.<\/p>\n<p>Daraus errechnet sich ein Kurs-Gewinn-Verh\u00e4ltnis (KGV) von 14,96. Unsere 3 Modellf\u00e4lle gelten f\u00fcr Ende 2027. Sie ver\u00e4ndern den bereinigten Gewinn und das darauf angewandte KGV. Die Multiplikatoren sind redaktionelle Annahmen f\u00fcr eine Sensitivit\u00e4tsrechnung, keine Behauptung \u00fcber eine historisch \u00fcbliche Bewertung.<\/p>\n<p>Im Basisfall bleibt der Gewinn bei 3,93 Euro. Ein KGV von 14 bis 16 f\u00fchrt zu 55,02 bis 62,88 Euro. Das Band liegt um die aktuelle Bewertung der erwarteten Ertragskraft. Daf\u00fcr m\u00fcsste DHL den Konsensgewinn erreichen, w\u00e4hrend der Markt ungef\u00e4hr den Bewertungsma\u00dfstab zum Faktenstichtag beibeh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Der Bull-Fall setzt 10 Prozent mehr Gewinn an, also 4,323 Euro je Aktie. Ein KGV von 17 bis 19 ergibt 73,49 bis 82,14 Euro. Das setzt 2Verbesserungen voraus: h\u00f6here Ertr\u00e4ge als am Faktenstichtag erwartet und die Bereitschaft der Anleger, f\u00fcr diese Ertr\u00e4ge einen h\u00f6heren Faktor zu zahlen. Eine dauerhaft bessere Auslastung des Expressnetzes und zus\u00e4tzliche Effizienzgewinne w\u00e4ren operative Voraussetzungen.<\/p>\n<p>Im Bear-Fall sinkt der Gewinnansatz um 15 Prozent auf 3,3405 Euro. Bei einem KGV von 11 bis 13 ergibt sich ein Korridor von 36,75 bis 43,43 Euro. Hier treffen entt\u00e4uschte Gewinnerwartungen auf einen Bewertungsabschlag. Eine Normalisierung der Frachtpreise ohne entsprechende Kostensenkungen k\u00f6nnte einen solchen Druck auf Gewinn und Bewertung ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Die Rechnung rundet erst die endg\u00fcltigen Kursgrenzen auf 2 Nachkommastellen. Dividenden sind in den Korridoren nicht enthalten. Wir vergeben keine Eintrittswahrscheinlichkeiten; daf\u00fcr liegt keine belastbare statistische Grundlage vor. Die Szenarien zeigen, welche Kombinationen aus Gewinn und Bewertung zu den jeweiligen Kursbereichen f\u00fchren.<\/p>\n<h4 id=\"scenario-table-table-heading\">Szenarien f\u00fcr die DHL Group-Aktie 2027<\/h4>\n<div class=\"table-responsive-wrapper\" style=\"display: block;width: 100%;max-width: 100%;min-width: 0;white-space: normal\" tabindex=\"0\" role=\"region\" aria-label=\"Tabelle horizontal scrollen\">\n<table style=\"width: 100%;min-width: 640px;border-collapse: collapse\" aria-labelledby=\"scenario-table-table-heading\">\n<thead>\n<tr>\n<th>Szenario<\/th>\n<th>Kurskorridor 2027<\/th>\n<th>Voraussetzungen<\/th>\n<th>Risiken<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<th>Bull<\/th>\n<td>73,49 bis 82,14 Euro<\/td>\n<td>Bereinigter Gewinn 4,323 Euro; KGV 17 bis 19; h\u00f6here Expressproduktivit\u00e4t; Redaktionelle Sensitivit\u00e4t f\u00fcr Ende 2027<\/td>\n<td>Kapazit\u00e4tsvorteile laufen aus; Bewertungsaufschlag bleibt aus<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Basis<\/th>\n<td>55,02 bis 62,88 Euro<\/td>\n<td>Bereinigter Konsensgewinn 3,93 Euro; KGV 14 bis 16; Redaktionelle Sensitivit\u00e4t f\u00fcr Ende 2027<\/td>\n<td>Konsensgewinn wird verfehlt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Bear<\/th>\n<td>36,75 bis 43,43 Euro<\/td>\n<td>Bereinigter Gewinn 3,3405 Euro; KGV 11 bis 13; Druck auf Frachtraten; Redaktionelle Sensitivit\u00e4t f\u00fcr Ende 2027<\/td>\n<td>St\u00e4rkere Nachfrage und Kostensenkungen widerlegen den Gewinnabschlag<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<h3>Das Expressgesch\u00e4ft tr\u00e4gt den h\u00f6heren Gewinnausblick<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/group.dhl.com\/en\/media-relations\/press-releases\/2026\/dhl-group-raises-full-year-2026-earnings-guidance.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DHL hob am 16. Oktober den EBIT-Ausblick f\u00fcr 2026 auf mehr als 7 Milliarden Euro an<\/a>, zuvor waren es mehr als 6,5 Milliarden Euro. EBIT bezeichnet das Ergebnis vor Zinsen und Steuern. F\u00fcr das 3. Quartal meldete der Konzern vorl\u00e4ufig rund 22,6 Milliarden Euro Umsatz und 1,71 Milliarden Euro EBIT.<\/p>\n<p>DHL Express ist die Konzernsparte f\u00fcr zeitkritische internationale Sendungen. Ihr vorl\u00e4ufiges Quartals-EBIT erreichte 1,035 Milliarden Euro. Darin steckt nach Unternehmensangaben ein Vorteil von rund 100 Millionen Euro aus Kapazit\u00e4tsengp\u00e4ssen im Transportmarkt. Das entspricht rechnerisch knapp einem Zehntel des Spartenergebnisses.<\/p>\n<p>F\u00fcr 2027 ist deshalb entscheidend, welcher Teil der Verbesserung aus dauerhaft niedrigeren Kosten und welcher aus vor\u00fcbergehend hohen Preisen stammt. Ein Engpass kann die Erl\u00f6se pro Sendung erh\u00f6hen, ohne dass dieselbe Verbesserung im Folgejahr erneut entsteht. Der Vergleich mit dem Vorjahr wird anspruchsvoller, sobald ein besonders profitables Quartal zur Vergleichsbasis wird.<\/p>\n<p>Der hohe Expressanteil macht diesen Unterschied f\u00fcr den Gesamtkonzern wesentlich. Verbesserungen in kleineren Sparten k\u00f6nnen einen R\u00fcckgang im Expressnetz nur dann ausgleichen, wenn ihr zus\u00e4tzlicher Ergebnisbeitrag entsprechend gro\u00df ist. Die Beurteilung der Aktie muss deshalb bei den einzelnen Ergebnisquellen ansetzen.<\/p>\n<h3>Spedition, Lagerlogistik und deutsches Briefgesch\u00e4ft<\/h3>\n<p>Le <a href=\"https:\/\/group.dhl.com\/en\/media-relations\/press-releases\/2026\/dhl-group-raises-full-year-2026-earnings-guidance.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vorl\u00e4ufigen Segmentzahlen f\u00fcr das 3. Quartal<\/a> zeigen ein gemischtes Bild: Global Forwarding, das internationale Speditionsgesch\u00e4ft, kam auf 260 Millionen Euro EBIT (Vorjahr: 195 Millionen). Supply Chain, die DHL-Sparte f\u00fcr Lager- und Vertragslogistik, erreichte 300 Millionen Euro (Vorjahr: 278 Millionen). eCommerce lag bei rund 50 Millionen Euro; der Vorjahreswert von 176 Millionen enthielt 123 Millionen Euro Einmaleffekte.Post &amp; Parcel Germany, das deutsche Brief- und Paketgesch\u00e4ft, fiel dagegen auf 150 Millionen Euro nach 218 Millionen Euro im Vorjahr.<\/p>\n<p>Schon der <a href=\"https:\/\/group.dhl.com\/en\/media-relations\/press-releases\/2026\/dhl-group-financial-figures-h1-2026.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Halbjahresbericht vom 5. August<\/a> beschrieb f\u00fcr das deutsche Gesch\u00e4ft sinkende Briefmengen sowie h\u00f6here Transport- und Personalkosten. F\u00fcr die Aktie ist das ein anderer Risikotreiber als die internationalen Frachtraten: Ein schw\u00e4cheres Briefgesch\u00e4ft verlangt Anpassungen im Zustellnetz, w\u00e4hrend die Kosten nicht im selben Tempo mit jeder einzelnen Sendung sinken.<\/p>\n<p>Die Lagerlogistik h\u00e4ngt st\u00e4rker an l\u00e4ngerfristigen Kundenbeziehungen und der Abwicklung konkreter Lieferketten. Das kann die Ergebnisquellen verbreitern. F\u00fcr den Bewertungsaufschlag im Bull-Fall w\u00e4re jedoch eine Verbesserung auf Konzernebene n\u00f6tig. Gute Ergebnisse einer kleineren Sparte allein reichen bei einer gleichzeitig r\u00fcckl\u00e4ufigen Expressprofitabilit\u00e4t rechnerisch nicht aus.<\/p>\n<h3>Investitionen und Aktienr\u00fcckkauf beanspruchen den Mittelzufluss<\/h3>\n<p>Mit der <a href=\"https:\/\/group.dhl.com\/en\/media-relations\/press-releases\/2026\/dhl-group-raises-full-year-2026-earnings-guidance.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">neuen Jahresprognose<\/a> erwartet DHL mehr als 3,2 Milliarden Euro Free Cash Flow ohne Nettoausgaben f\u00fcr \u00dcbernahmen und Verk\u00e4ufe von Unternehmensteilen. Der Free Cash Flow beschreibt den freien Mittelzufluss nach den erfassten Investitionen. Die Investitionssumme, die in dieser Kennzahl bereits abgezogen ist, soll rund 3,6 Milliarden Euro betragen.<\/p>\n<p>Dans le <a href=\"https:\/\/group.dhl.com\/en\/media-relations\/press-releases\/2026\/dhl-group-financial-figures-h1-2026.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Halbjahresbericht<\/a> nennt DHL die Modernisierung der Expressflotte, automatisierte Lager- und Sortiertechnik sowie digitale Anwendungen als Investitionsfelder. Der Konzern erh\u00f6hte au\u00dferdem das seit 2022 laufende Aktienr\u00fcckkaufprogramm um 500 Millionen auf insgesamt bis zu 6,5 Milliarden Euro und verl\u00e4ngerte es bis Ende 2027. Die Gesamtsumme ist das Programmvolumen seit Beginn, kein zus\u00e4tzlicher R\u00fcckkauf allein im Jahr 2027.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Gewinnsch\u00e4tzung je Aktie wirkt ein R\u00fcckkauf \u00fcber die Zahl der ausstehenden Aktien. Er kann den Gewinn je Anteil erh\u00f6hen, auch wenn der gesamte Unternehmensgewinn unver\u00e4ndert bleibt. Im vorliegenden Konsensmodell wird daf\u00fcr kein zus\u00e4tzlicher pauschaler Bonus angesetzt, weil die Sch\u00e4tzungen bereits Erwartungen zur k\u00fcnftigen Aktienzahl enthalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Investitionen sollen zugleich Kapazit\u00e4t und Produktivit\u00e4t verbessern. Sie m\u00fcssen \u00fcber ihre Nutzungsdauer zus\u00e4tzliche Ertr\u00e4ge bringen oder Kosten senken. F\u00fcr die laufende Bewertung ist daher die gemeinsame Entwicklung von Gewinn und freiem Mittelzufluss aussagekr\u00e4ftiger als der R\u00fcckkaufbetrag f\u00fcr sich genommen.<\/p>\n<div class=\"ftd-spot\" data-ftd-spot>\n<div class=\"ftd-spot__inner\">\n                <span class=\"ftd-spot__label\">ANZEIGE<span class=\"ftd-spot__src\"> powered by financeads.net<\/span><\/span><br \/>\n                <a href=\"https:\/\/ftd.de\/go\/comdirect-depot\/\" target=\"_blank\" rel=\"sponsored noopener noreferrer\" style=\"display: block\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1536\" height=\"768\" src=\"https:\/\/news.abusizz.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/comdirect-depot-promo.jpg\" class=\"ftd-spot__img\" alt=\"comdirect Depot\" style=\"display: block;margin: 0 auto;max-width: 100%;height: auto\" srcset=\"https:\/\/news.abusizz.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/comdirect-depot-promo.jpg 1536w, https:\/\/www.ftd.de\/wp-content\/uploads\/comdirect-depot-promo-300x150.jpg 300w, https:\/\/www.ftd.de\/wp-content\/uploads\/comdirect-depot-promo-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/www.ftd.de\/wp-content\/uploads\/comdirect-depot-promo-768x384.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1536px) 100vw, 1536px\"><\/a>            <\/div>\n<\/p><\/div>\n<h3>Die Bewertung l\u00e4sst sich an Gewinn und KGV getrennt pr\u00fcfen<\/h3>\n<p>Mit <a href=\"https:\/\/stockanalysis.com\/quote\/etr\/DHL\/forecast\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">3,93 Euro bereinigtem Gewinn je Aktie f\u00fcr 2027<\/a> liegt die aktuelle Bewertung nahezu bei einem KGV von 15. F\u00fcr den Basisfall ist deshalb keine starke Neubewertung n\u00f6tig. Die Aktie k\u00f6nnte bei erreichtem Konsensgewinn innerhalb des Basisbandes liegen, ohne dass sich die Sicht der Anleger auf das Gesch\u00e4ftsmodell grundlegend \u00e4ndert.<\/p>\n<p>Jeder zus\u00e4tzliche KGV-Punkt ver\u00e4ndert den errechneten Kurs bei diesem Gewinnansatz um 3,93 Euro. Ein um 10 Prozent h\u00f6herer Gewinn erh\u00f6ht bei unver\u00e4ndertem KGV auch den Modellkurs um 10 Prozent. Im Bull- und Bear-Fall wirken beide Gr\u00f6\u00dfen gemeinsam.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Bewertungsaufschlag w\u00e4re entscheidend, dass die Ertr\u00e4ge auch nach einer Entspannung der Transportm\u00e4rkte belastbar bleiben. Zeigen sich dagegen sinkende Erl\u00f6se pro Sendung bei nur langsam nachgebenden Kosten, kann der Markt gleichzeitig den Gewinnansatz und das akzeptierte KGV reduzieren. Die beiden Risiken sind wirtschaftlich miteinander verbunden.<\/p>\n<h3>Zus\u00e4tzliche Frachtkapazit\u00e4t ist das konkrete Gegenargument<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.finanzen.net\/analyse\/dhl_group_ex_deutsche_post_market_perform-bernstein_research_1113683\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bernstein-Analyst Alex Irving erwartet mehr Druck auf die Frachtraten<\/a>, wenn das Angebot an Transportkapazit\u00e4t schneller w\u00e4chst. Seine Einsch\u00e4tzung ist trotz der von ihm beschriebenen robusten Nachfrage zur\u00fcckhaltend. F\u00fcr DHL entsteht daraus die Frage, ob h\u00f6here Mengen einen niedrigeren Ertrag je Sendung ausgleichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Expressnetz verursacht Kosten f\u00fcr Flugzeuge, Sortierzentren und Personal. Bei geringerem Erl\u00f6s je Sendung muss der Konzern entweder mehr Gesch\u00e4ft \u00fcber diese Infrastruktur abwickeln oder die Kosten senken, um den Ergebnisbeitrag zu halten. Wie gut das gelingt, h\u00e4ngt von der Auslastung und vom Verh\u00e4ltnis eigener zu zugekaufter Kapazit\u00e4t ab.<\/p>\n<p>Ein zweiter Pr\u00fcfpunkt bleibt das deutsche Brief- und Paketgesch\u00e4ft. Dort treffen r\u00fcckl\u00e4ufige Briefmengen auf die laufenden Kosten der Zustellung. F\u00fcr das Bear-Szenario w\u00e4re die Kombination beider Belastungen relevant: eine geringere internationale Marge und zugleich wenig Entlastung im deutschen Netz. Der Konzern m\u00fcsste dann an mehreren Stellen gegensteuern.<\/p>\n<h3>Fazit: Am 5. November z\u00e4hlt die Zusammensetzung des Ergebnisses<\/h3>\n<p>Fort <a href=\"https:\/\/group.dhl.com\/en\/investors\/events\/calendar.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DHL-Finanzkalender<\/a> folgt der vollst\u00e4ndige Bericht zum 3. Quartal am 5. November 2026. Die Jahreszahlen 2026 sind f\u00fcr den 5. M\u00e4rz 2027 vorgesehen. Der n\u00e4chste Bericht kann vor allem zeigen, wie sich Mengen, Preise und Kosten hinter den bereits bekannten Eckdaten entwickelt haben.<\/p>\n<p>F\u00fcr unsere Prognose 2027 bleibt der Basisfall bei 55,02 bis 62,88 Euro. Er setzt 3,93 Euro bereinigten Gewinn je Aktie und ein KGV von 14 bis 16 voraus. Die Beobachtungsmarke ist die Ertragskraft des Expressgesch\u00e4fts, wenn der vor\u00fcbergehende Vorteil knapper Transportkapazit\u00e4t nachl\u00e4sst.<\/p>\n<p>Das st\u00e4rkere Szenario ben\u00f6tigt eine Gewinnverbesserung \u00fcber den Konsens zum Faktenstichtag hinaus und einen h\u00f6heren Bewertungsfaktor. Dagegen steht das von Bernstein beschriebene Risiko sinkender Frachtraten. Ob DHL diesen Druck durch Auslastung und Kosten ausgleichen kann, wird f\u00fcr die n\u00e4chste \u00dcberpr\u00fcfung der Gewinnannahmen entscheidend.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"font-size: 12px\">Clause de non-responsabilit\u00e9:<br \/>\nDieser Artikel wurde mit Hilfe von KI erstellt und vor Ver\u00f6ffentlichung durch die Redaktion gepr\u00fcft. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr auf Vollst\u00e4ndigkeit, Richtigkeit und Aktualit\u00e4t. Der Text stellt keine Handelsempfehlung oder Anlageberatung dar.<\/p>\n<p>La contribution <a href=\"https:\/\/www.ftd.de\/boerse\/aktien\/2026-10-30-dhl-group-aktie-prognose-2027\/\">Actionnaire de la soci\u00e9t\u00e9 DHL Group 2027 : opportunit\u00e9s et risques \u00e0 prendre en compte<\/a> est apparu en premier <a href=\"https:\/\/www.ftd.de\/\">ftd.de<\/a>.<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisierte Paketsortierung: Wie entwickelt sich das Gesch\u00e4ft in Deutschland? (KI-Symbolbild: ftd.de-Redaktion, Codex-Bildmodell) Bonn \u2013 DHL Group geht mit einem h\u00f6heren Gewinnausblick in das Jahresende. Der Logistikkonzern mit Hauptsitz in Bonn profitiert vom internationalen Expressgesch\u00e4ft. F\u00fcr die Aktie h\u00e4ngt 2027 viel daran, ob die bessere Ertragskraft auch bei entspannteren Frachtm\u00e4rkten h\u00e4lt. JPMorgan nennt 65 Euro als [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":145418,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[22,1],"tags":[],"class_list":["post-145417","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ft","category-topstory"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/news.abusizz.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/145417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/news.abusizz.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/news.abusizz.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/news.abusizz.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/news.abusizz.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=145417"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/news.abusizz.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/145417\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/news.abusizz.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/145418"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/news.abusizz.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=145417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/news.abusizz.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=145417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/news.abusizz.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=145417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}