TSMC Quartalszahlen aktuell: Rückenwind für die Kursrallye? Prognose und Überblick

TSMC ist führend in der Halbleiterfertigung. (Symbolbild, Foto: Freepik, vershinin89)

Hsinchu – Kein KI-Boom ohne die Halbleiter von TSMC – der weltgrößte Auftragsfertiger realisiert die Designs des KI-Riesen Nvidia ebenso wie die Handy-Chips für Apple. Soeben ist die Produktion der fortschrittlichsten 2-Nanometer-Chips angelaufen. Am Donnerstag publiziert die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company Zahlen für das 4. Quartal 2025 und das Gesamtjahr.

Die KI-Relevanz hat TSMC an der Börse kräftig Schub gegeben – richtig aufwärts ging es seit Frühjahr 2025. Binnen Jahresfrist stieg der Kurs um rund 65 Prozent. Am Dienstag erreichte die Aktie an der Wall Street ein Allzeithoch über 334 US-Dollar und notierte zum Börsenschluss bei 331,20 US-Dollar.

Quartalsumsatz über den Prognosen – Analyst: Blick auf die Margen

Im 3. Quartal konnte TSMC die Prognosen übertreffen: Um 30,3 Prozent stieg der Umsatz im Jahresvergleich – auf 989,92 Milliarden Taiwan-Dollar, was etwas mehr als 33 Milliarden US-Dollar entsprach. Der Nettogewinn legte gegenüber dem Vorjahresquartal um 39,1 Prozent zu.

Für das 4. Quartal hat TSMC bereits vorab einen Quartalsumsatz von rund 1,05 Billionen Taiwan-Dollar öffentlich gemacht – und übertrifft damit das Vorjahresquartal um 20 Prozent. Der Erlös liegt auch über der Analystenprognose (1,02 Billionen) – und belegt die Vitalität der KI-Investitionswelle.

„Während sich das Umsatzwachstum langsam abschwächt, ist die Margenverbesserung der entscheidende Faktor”, meint Sam North, Marktanalyst bei eToro. Die Nachfrage nach hochmodernen Chips stoße an Grenzen, weswegen nun Skaleneffekte entscheidend seien.

Apples Dominanz schwindet – TSMC baut Fabriken in den USA

Mit dem fortdauernden KI-Boom schwindet der Einfluss von Apple bei TSMC. Jahrelang konnte der iPhone-Konzern die Evolution im Halbleiterbereich maßgeblich mitbestimmen. Mittlerweile mischt hier auch Nvidia mit. Apple prüft Alternativen, etwa bei Intel, um die TSMC-Abhängigkeit zu mindern.

Gut für TSMC: Den Streit mit den USA um die Trump-Zölle hat Taiwan offenbar beigelegt, statt anfangs 32 und später 20 Prozent sollen es nach Medienberichten künftig 15 Prozent sein. Von Sonderkonditionen für Chips ist die Rede. Allerdings muss TSMC wohl 5 Fabriken in den USA bauen.

 


Aussichten für Gewinn und Umsatz

Der TSMC-Gewinn pro Aktie wird nach der mittleren Schätzung von 25 Analysten auf finanza.net im 4. Quartal 2025 bei rund 2,90 US-Dollar liegen. Das ist etwas weniger als im 3. Quartal 2025, für das TSMC 2,91 US-Dollar meldete. Rund 2,23 US-Dollar waren es im Vorjahresquartal.

Wachstum im Jahresvergleich verheißen die Umsatzprognosen – rund 32,97 Milliarden US-Dollar schätzen die Analysten für das 4. Quartal. Das ist mehr als im Vorjahresquartal (knapp 26,86 Milliarden US-Dollar), etwas weniger als im 3. Quartal 2025 (rund 33,07 Milliarden). Das Geschäftsjahr endet am 31. Dezember.

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