Über 1 Million Roboter arbeiten in der Amazon-Logistik. (Foto: Freepik)
Seattle – Rechenzentren im Weltraum? Die Vision von Elon Musk hält Amazons Cloud-Chef Matt Garman für wirtschaftlich unrealistisch. Zu Recht? Oder verpasst der weltgrößte Einzelhändler den nächsten Hype? Fest steht: Amazon wird heute erstmals über 700 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz melden.
Der Amazon-Aktienkurs mäandert seit Juli seitwärts – unterbrochen von einem Aufflackern nach dem letzten Quartalsbericht. Gestern zum Börsenschluss notierte das Papier bei knapp 233 US-Dollar. Die Jahresbilanz dürfte richtungsweisend sein. Konkurrent Microsoft wurde letzte Woche abgestraft.
Im dritten Quartal lieferte Amazon solide Ergebnisse. 180,2 Milliarden US-Dollar übertrafen das Vorjahresergebnis um 13 Prozent und lagen über der Analystenprognose. Das operative Ergebnis von 17,4 Milliarden US-Dollar wurde durch einen Vergleich und Abfindungen geschmälert.
Jassy sieht starke Impulse durch KI – Trump-Zölle treiben Preise
„Wir sehen weiterhin eine starke Dynamik und ein starkes Wachstum bei Amazon, da KI in allen Bereichen unseres Geschäfts zu bedeutenden Verbesserungen führt“, betonte CEO Andy Jassy beim letzten Quartalsbericht. Die Cloud-Sparte AWS wachse so schnell wie seit 2022 nicht mehr.
Was die Handelsumsätze betrifft, hat Jassy allerdings nun ein Warnzeichen gesetzt: Man sehe, dass die US-Zölle langsam in die Preise einiger Produkte einflössen, sagte er laut t-online.de. Vor allem Drittanbieter müssten höhere Importkosten bewältigen. Einige gäben sie an Kunden weiter.
Cloud-Wettbewerber holen auf – Amazon reduziert Belegschaft
Im Cloud-Sektor, wo in Sachen KI die Musik spielt, hat Amazon mit rund 30 Prozent Marktanteil zwar weiter die Nase vorn. Doch die Wettbewerber Microsoft Azure E Google Cloud wuchsen zuletzt mit 38 beziehungsweise 48 Prozent dynamischer als Amazons Cloud-Sparte AWS, die 20 Prozent zulegte.
Jenseits von AWS treibt Amazon das Kerngeschäft voran und investiert über 4 Milliarden Dollar in den Ausbau der Liefernetzwerke im ländlichen Raum. Zudem baut der E-Commerce-Riese massiv den Einsatz von KI und Robotik in der Logistik aus, um die Geschwindigkeit und Sicherheit zu erhöhen.
Den radikalen Stellenabbau setzt Amazon fort, wie Ende Januar verlautete. Laut manager-magazin.de will der Online-Einzelhändler weitere 16.000 Stellen einsparen, nachdem zuvor in 3 Jahren bereits 40.000 Jobs weggefallen waren. Man wolle nach starkem Wachstum wieder schlanker werden, heißt es.
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KI-Investitionen schrumpfen Cashflow – Prognose von Amazon
Wie andere Hyperscaler packt Amazon aktuell freie Finanzmittel in den Ausbau der KI-Infrastruktur, der freie Cashflow ist um 69 Prozent eingebrochen. So hat gerade ein 11 Milliarden US-Dollar teures Rechenzentrum für Anthropic (Claude) eröffnet. Zugleich drohen Energieengpässe im KI-Betrieb.
Für das 4. Quartal rechnet Amazon mit einem Umsatzwachstum von 10 bis 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, die Spanne reicht von 206 bis 213 Milliarden US-Dollar. Das operative Ergebnis soll demnach bei 21 bis 26 Milliarden US-Dollar liegen, nach 21,2 Milliarden im Vorjahresquartal.
Umsatz und Gewinn: Prognosen der Analysten
Der Amazon-Gewinn pro Aktie soll im 4. Quartal 2025 leicht steigen: Bei rund 1,97 US-Dollar liegt die mittlere Prognose von 49 Analysten laut finanzen.net. Im 3. Quartal konnte Amazon mit rund 1,95 US-Dollar aufwarten, rund 1,86 US-Dollar waren es vor einem Jahr im 4. Quartal 2024.
Zuwachs verheißen die Umsatzprognosen – rund 211,44 Milliarden US-Dollar schätzen die Analysten im Schnitt für das 4. Quartal. Mehr als im 3. Quartal 2025 (rund 180,17 Milliarden US-Dollar), und auch mehr als im Vorjahresquartal (rund 187,79 Milliarden). Das Geschäftsjahr endet am 31. Dezember.
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Il contributo Amazon Quartalszahlen heute: Cloud-Rivalen im Nacken – Übersicht und Prognose è apparso per primo ftd.de.