Kann Bitcoin auf 0 fallen? Prognose: Größte Kryptowährung wertlos – so realistisch ist es!

Bitcoin verschwindet: theoretisch möglich, praktisch höchst unwahrscheinlich. (Foto: Freepik, Mark Mainka)

Die anhaltende Flaute auf den Krypto-Märkten versetzt zahlreiche Anleger in Sorge, viele fragen sich: Nach dem 50-Prozent-Crash – kann Bitcoin auf 0 fallen? Entsprechende Suchanfragen gehen bei Google derzeit durch die Decke. Doch wie realistisch ist ein Totalverlust? Sollte man damit rechnen, dass Bitcoin wertlos wird? Was spricht dafür, was dagegen?

Bitcoin auf 0: Kann BTC jetzt noch scheitern?

Seit Jahren geistert ein Schreckgespenst durch die Kryptoszene, stets neu belebt durch Crashs und Korrekturen: Kann der Bitcoin auf 0 fallen? Falls ja, was müsste passieren, damit das digitale Asset all seinen Wert verliert und einen Totalverlust erleidet? Der Weg nach unten ist weit: Aktuell besitzt die Kryptowährung Nummer 1 eine Marktkapitalisierung von sage und schreibe 1,42 Billionen Dollar, befindet sich damit auf Platz 13 der wertvollsten Vermögenswerte. Nach E-Autobauer Tesla, aber vor großen Namen wie Walmart, Samsung, Exxon Mobil oder Visa.

Bitcoin zählt folglich zu den bekanntesten und kostbarsten Marken der Welt. Das allein schützt zwar nicht vor dem Totalverlust – davon können Enron oder die Lehman Brothers wohl ein Liedchen singen. Bitcoin unterscheidet sich von all den anderen Assets und Unternehmen allerdings in wesentlichen Aspekten. Bitcoin hat keinen CEO, keine Bilanz, keine Schulden, kein Hauptquartier. Man kann ihn nicht verklagen, nicht verhaften, nicht für insolvent erklären. Das Netzwerk läuft dezentral auf tausenden Computern. Was also kann der Kryptowährung gefährlich werden – wie soll Bitcoin auf null fallen?

Was müsste passieren, damit Bitcoin auf null fällt?

Zumindest theoretisch sind einige (sehr unwahrscheinliche) Szenarien denkbar. Schwerwiegende neue oder bislang unentdeckte Fehler in der Bitcoin-Software oder plötzliche, unerwartete Durchbrüche im Quantencomputing könnten das Netzwerk grundsätzlich gefährden. Ebenfalls brisant wäre ein weltweit gleichzeitig stattfindendes Verbot durch alle großen Volkswirtschaften.

Davon abgesehen ist das Bitcoin-Netzwerk solide aufgestellt. Seit 2014 läuft es ohne eine einzige Unterbrechung. Zum Vergleich: AWS, Google Cloud oder das SWIFT-Bankennetz – allesamt mit Milliarden-Infrastruktur und tausenden Ingenieuren – funktionieren nicht annähernd so zuverlässig.Hinzu kommt: Ein vollständiger Zusammenbruch des Bitcoin-Netzwerks würde voraussetzen, dass global gleichzeitig Strom und Internet ausfallen – oder dass ein koordinierter staatlicher Angriff das gesamte Ökosystem zum Erliegen bringt. Aber: Selbst dann wäre Bitcoin nicht wertlos, sondern lediglich „eingefroren“.

 


Solange irgendwo auf der Welt eine einzige vollständige Kopie der Bitcoin-Blockchain existiert – etwa auf einer alten Festplatte oder einem Wallet – lebt Bitcoin weiter. Alle Salden, alle Transaktionen, alle 21 Millionen BTC in ihrer jeweiligen Verteilung: vollständig erhalten. Bleibt die Frage: Könnte Bitcoin auf null fallen, wenn Anleger vor genau so einer Entwicklung Panik bekommen und massenweise verkaufen?

Bitcoin: Warum ein Totalverlust extrem unwahrscheinlich ist

Hier rückt ein weiterer Faktor in den Fokus: institutionelle Verankerung. Vor einigen Jahren hätte ein Ausverkauf durch Kleinanleger den Kurs womöglich dramatisch unter Druck gesetzt. Heute sind die Märkte radikal verändert: Die Bitcoin-ETFs von BlackRock und anderen großen Vermögensverwaltern haben die Kryptowährung in die Portfolios konservativer Großanleger gebracht. Unternehmen, Family Offices und sogar Staaten halten inzwischen bedeutende Bitcoin-Positionen.

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Das schafft eine strukturelle Nachfrage durch Anleger, die bei starken Kursrückgängen keine kalten Füße bekommen – im Gegenteil. Sie kaufen nach. Prominentester Vertreter: Bitcoin-Bulle Michael Saylor. Der studierte Luft- und Raumfahrt-Techniker hält nach eigenen Angaben satte 17.332 Bitcoin, zählt damit zu den größten bekannten Haltern. Ganz gleich, wie tief der Kurs fällt: Er wolle „für immer Bitcoin kaufen“, lässt er wiederholt verlauten – und sich niemals von den Coins trennen. Das gelte auch für seine Firma Strategy: „Bitcoin könnte auf einen Dollar fallen – wir werden nicht liquidiert, wir werden einfach alle Bitcoin kaufen“, so Saylor.

Der Multi-Milliardär (4,4 Milliarden Dollar, Stand 2026) ist damit nicht allein: Viele andere Großanleger nutzen Korrekturen ebenfalls als Kaufgelegenheit – und stützen den Kurs dadurch nachhaltig. Kurzum: Kann Bitcoin auf 0 fallen? Theoretisch ja – aber nur in apokalyptischen Szenarien, die das gesamte Finanzsystem betreffen würden. Michael Saylor bringt es auf den Punkt: „Wenn Bitcoin nicht auf null geht, geht er auf eine Million.“

Disclaimer:
L'autore e/o persone o aziende associate possiedono criptomonete, compresi i Bitcoin. Questo articolo rappresenta un'espressione di opinione e non un consiglio di investimento.

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