Wird die Kryptovielfalt auch künftig bleiben? (Foto: Freepik, svetochka-ru)
Bitcoin (BTC) hält sich trotz Iran-Konflikt stabil – doch alternative Kryptowährungen kollabieren. Seit Januar sieht es bei den Top-500-Coins übel aus, warnen die Marktforscher von Glassnode. Prognose: Wird nur Bitcoin überleben?
Es sei „schlimmer als FTX“, kommentieren die beliebten Krypto-Experten von CoinBureau – und tatsächlich: Die Zahlen sind brutal, fast 40 Prozent aller Altcoins befinden sich am Allzeittief, beklagen Verluste von minus 98 Prozent und mehr.
Altcoins unter Druck, Bitcoin demonstriert Stärke
Seit Wochen stehen die Märkte unter Druck, sukzessive wandern Preise und Stimmung weiter abwärts. Gegenwärtig atmen einige Kryptowährungen zwar auf – darunter OFFICIAL TRUMP (TRUMP, plus 27,85 Prozent in 24h), Pi Coin (PI, plus 23,13 Prozent) oder Render Token (RENDER, plus 15,29 Prozent) – der übergeordnete Trend bleibt bislang aber bearish. CoinBureau ergänzt: Es sei der „größte Altcoin-Crash im gesamten Zyklus“. Auch große digitale Assets sind hiervon nicht verschont.
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Ethereum (ETH) beispielsweise, die zweitwertvollste Kryptowährung, steuert potenziell ebenfalls auf verlustreiche Monate zu. Eine neue Prognose von CryptoQuant spricht gar bedeutungsschwanger von einem „Adoptionsparadoxon“: Obwohl die Anzahl der aktiven Adressen letzten Monat einen Höchststand erreicht hat, ist der Ethereum-Kurs mehr als 50 Prozent gefallen. Ein Ende der bearishen Fahnenstange ist auch für die Smart-Contract-Plattform nicht in Sicht: Die Prognose hält einen Rückgang auf 1.500 Dollar bis Q4/2026 für realistisch, sollte der Bärenmarkt anhalten. Aktueller Preis: 2.104 Dollar.
Die Ursache für das Massensterben ist schnell erklärt: Es gibt zu viele Coins für zu wenig Käufer. Ein waschechtes Strukturproblem. Mittlerweile existieren mehrere Millionen Kryptowährungen. Darunter zwar auch ernstzunehmende Projekte – bei der überwältigenden Mehrzahl dürfte es sich allerdings lediglich um Cash Grabs handeln: um Groschengräber, um den schnellen und lieblosen Versuch, in der Branche noch schnell Geld zu machen.
Die Folge: Das spekulative Kapital, das früher auf einige hundert Projekte konzentriert war, verteilt sich heute auf eine schier unüberschaubare Zahl von Assets. Dadurch sinkt die Liquidität pro Coin, das Trading-Volumen bricht ein – und sobald die Risikobereitschaft der Investoren nachlässt, kollabieren die Kurse reihenweise. Neue Glassnode-Daten bestätigen: Seit Ende Januar fällt das aggregierte Spot-Volumen der Top-500-Kryptoassets – und zwar kontinuierlich. Bitcoin hingegen hält sich gut – der konnte im Februar sogar zulegen.
Prognose: Wird nur Bitcoin überleben?
Genau hier liegt der entscheidende Mechanismus, den Anleger berücksichtigen sollten: In Phasen der Unsicherheit zieht sich das Kapital rasant aus Altcoins zurück – und landet bei Bitcoin. Top-Analyst und Chart-Experte Benjamin Cowen bringt es in einer Prognose auf den Punkt: Langfristig verliere fast alles gegenüber Bitcoin an Wert. Altcoins, Mining-Aktien, börsennotierte Krypto-Unternehmen – sie alle würden über lange Zeithorizonte an BTC „ausbluten“. Die Schwerkraft des Kapitals, so Cowen, ziehe langfristig immer in Richtung Bitcoin. Und das zeigt sich derzeit wieder auf den Märkten: Hunderte Projekte siechen still und leise ihrem Ende entgegen, während Bitcoin seine relative Stärke zu behaupten weiß.
Ob wirklich nur Bitcoin langfristig überleben wird, das bleibt zwar offen – einzelne Projekte mit echtem Nutzen könnten sich halten. Doch der aktuelle Markt sendet einmal mehr ein unmissverständliches Signal: Im Wettbewerb um knappes Kapital hat Bitcoin eine Anziehungskraft, die kaum ein Altcoin kompensieren kann.
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Hoffnungsschimmer: Mastercard setzt groß auf Altcoins
Wenig beeindruckt von der Mega-Flaute auf den Altcoin-Märkten zeigt sich hingegen Mastercard: Der weltweite Zahlungsgigant hat gerade sein „Crypto Partner Program“ vorgestellt und damit gleich 87 der größten Krypto-Unternehmen und Blockchains in sein Netzwerk aufgenommen. Darunter Namen wie Solana (SOL), Polygon (POL) und Ripple, aber auch Infrastrukturprojekte, Stablecoin-Anbieter wie Circle sowie namhafte Exchanges, etwa die Top-Kryptobörsen Binance und Crypto.com.
Mastercard ist überzeugt: Digitale Assets lösen sich zunehmend von ihrer Nischenrolle und kommen verstärkt in der Realwirtschaft zum Einsatz – von grenzüberschreitenden Überweisungen bis hin zu B2B-Zahlungen. Klingt nach typischem PR-Sprech – abzuwarten bleibt jedoch, welche dieser vielen Altcoins die nächsten Jahre überleben werden und für die Mastercard-Kooperation noch zur Verfügung stehen.
Disclaimer:
L'autore e/o persone o aziende associate possiedono criptomonete, compresi i Bitcoin. Questo articolo rappresenta un'espressione di opinione e non un consiglio di investimento.
Il contributo Kollaps bei Top-500-Coins! Prognose: Wird nur Bitcoin überleben? è apparso per primo ftd.de.