IBM Quartalszahlen heute: KI-Hype und Consulting-Flaute – Überblick und Prognose

IBM profitiert von KI im B2B-Geschäft. (Foto: Freepik, dasun404malaka)

Armonk – Der IT-Dinosaurier IBM lieferte 2025 das stärkste Jahr seit einer Dekade. Umsatz, Gewinn und freier Cashflow übertrafen die Erwartungen – und der KI-Auftragsbestand stieg auf über 12,5 Milliarden US-Dollar. Doch die Aktie notiert 14 Prozent unter ihrem Jahresbeginn. Kann IBM heute Abend den Turnaround einläuten?

IBM-Aktie unter Druck: Vom Allzeithoch tief gefallen

Der IBM-Kurs liegt bei rund 255,68 US-Dollar (Schlusskurs gestern). Das Allzeithoch von 324,90 US-Dollar markierte die Aktie am 12. November 2025. In diesem Jahr haben Anleger das Papier trotz operativer Stärke nicht favoroisiert – zu groß scheint die Sorge, dass KI-Disruption das Geschäft belastet.

Starkes 4. Quartal 2025: IBM hat Erwartungen übetroffen

Nel 4. Quartal 2025 erzielte IBM einen Umsatz von 19,7 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von mehr als 12 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Das bereinigte Ergebnis je Aktie (Operating Non-GAAP) lag bei 4,52 US-Dollar, was einem Plus von über 15 Prozent entspricht. Das Software-Segment wuchs um 14 Prozent auf 9 Milliarden US-Dollar, Infrastructure legte sogar um 21 Prozent zu. Alle 3 Kernsegmente übertrafen die Markterwartungen – ein starkes Signal.

Für das Gesamtjahr 2026 erwartet IBM ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von mehr als 5 Prozent. Den freien Cashflow will IBM um rund 1 Milliarde US-Dollar gegenüber 2025 steigern. „Wir starten mit Schwung und aus einer Position der Stärke ins Jahr 2026”, kommentierte CEO Arvind Krishna die Ergebnisse im Januar 2026. Das stimme hinsichtlich der Prognosen für das Gesamtjahr zuversichtlich.

KI als Wachstumsmotor – Confluent-Akquisition

Analysten sehen IBMs Wachstum vor allem im Software- und Infrastruktur-Bereich, insbesondere bei Automation und Transaction Processing. Die KI-Story trägt die Stimmung: IBM baut seine Präsenz in KI und Automation aus. Wedbush-Analyst Dan Ives hält IBM für einen der am stärksten unterschätzten KI-Profiteure im B2B-Segment – sein Kursziel liegt bei 340 US-Dollar.

Im März konnte IBM die Übernahme der Daten-Streaming-Plattform Confluent abschließen. Die Kombination schafft eine einheitliche Echtzeit-Datenplattform – ein strategischer Schlüssel für KI-Entwicklungen im Unternehmensbereich. Doch die Akquisition belastet die Marge: IBM kalkuliert für 2026 mit einer Verwässerung von rund 600 Millionen US-Dollar durch den Confluent-Deal.

Globale Risiken und mögliche Consulting-Schwäche

Externes Risiko für IBM: Der globale Handelskonflikt unter US-Präsident Donald Trump trifft vor allem das Consulting-Geschäft. Großunternehmen zögern bei Technologieinvestitionen, wenn makroökonomische Unsicherheit steigt. IBMs Consulting-Sparte bleibt das schwächste Glied – nur 3 Prozent Wachstum im 4. Quartal.

IBM hat die Erwartungen beim Umsatz in 5 Quartalen hintereinander übertroffen. Die größten Risiken: ein schwaches Consulting-Update, erste Zeichen einer KI-Kannibalisierung beim Workforce-Geschäft sowie makroökonomischer Gegenwind durch Zölle und eine globale Investitionspause.

Prognosen für Gewinn und Umsatz – Analysten sehen Wachstum

Der Gewinn je Aktie soll nach der mittleren Schätzung von 17 Analysten auf finanza.net im 1. Quartal 2026 bei rund 1,81 US-Dollar liegen. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal, für das IBM rund 1,12 US-Dollar meldete. Im vorherigen Quartal – dem 4. Quartal 2025 – lag der Gewinn je Aktie (Non-GAAP) bei 4,52 US-Dollar, getrieben durch außerordentliche Steuereffekte und das saisonal starke Jahresschlussquartal.

Rund 15.630,81 Millionen US-Dollar schätzen im Mittel 15 Analysten für das 1. Quartal 2026 – verglichen mit 14.541 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Das 4. Quartal 2025 war mit 19.686 Millionen US-Dollar saisonal erheblich stärker – der Q1-Rückgang ist typisch für IBMs Geschäftsmuster. Das Geschäftsjahr endet am 31. Dezember.

 


IBM: Aussichten für Gewinn und Umsatz

Der SAP-Gewinn pro Aktie wird nach der mittleren Schätzung von 19 Analysten auf finanzen.net im 3. Quartal 2025 bei rund 1,49 Euro liegen. Das ist ein Anstieg gegenüber dem 2. Quartal 2025 (rund 1,46 Euro). Im Vorjahresquartal betrug der Gewinn je Aktie rund 1,25 Euro.

Wachstum verheißen auch die Umsatzprognosen – rund 9,08 Milliarden Euro schätzen die Analysten im Mittel für das 3. Quartal. Das ist mehr als im Vorjahresquartal (rund 8,47 Milliarden Euro) und etwas mehr als im 2. Quartal 2025 (rund 9,03 Milliarden). Das Geschäftsjahr endet am 31. Dezember.

 

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