E-Commerce: wachsender Margendruck (Foto: Freepik, bugphai)
Seattle – Der weltgrößte Online-Händler und Cloud-Anbieter öffnet seine Bücher für das Auftaktquartal 2026. Im Zentrum steht die massive Milliarden-Wette auf Künstliche Intelligenz. Werden die gewaltigen Investitionen in die Server-Infrastruktur bereits von der Cloud-Nachfrage bei der Tochter AWS getragen?
Die Amazon-Aktie präsentiert sich im Vorfeld der Zahlen stabil. Gestern notierte das Papier um 16.20 Uhr MESZ bei gut 260 US-Dollar. Damit liegt der Kurs nur minimal unter dem Schlusskurs des Vortags.. Im April setzte ein massiver Aufwärtstrend ein, nachdem Amazon angekündigt hatte, 25 Milliarden US-Dollar in Rechenzentren zu investieren.
Weihnachtsquartal 2025 – Ausblick des Managements
Nel 4. Quartal 2025 glänzte Amazon mit starken Wachstumsraten. Der Umsatz kletterte auf 213,4 Milliarden US-Dollar. Den Gewinn pro Aktie steigerte der Konzern auf 1,95 US-Dollar. Besonders die Cloud-Sparte AWS brillierte als zentraler Wachstumsmotor und verbuchte Erlöse in Höhe von 35,6 Milliarden US-Dollar. Damit übertraf Amazon die Markterwartung.
Der Konzern strebt im 1. Quartal 2026 Erlöse zwischen 173,5 und 178,5 Milliarden US-Dollar an. Der operative Gewinn soll in der Spanne von 16,5 und 21,5 Milliarden US-Dollar liegen.
CEO Jassy setzt auf Expansion – Investitionen in KI, Chips und Robotik
Konzernchef Andy Jassy unterstreicht die massiven Investitionspläne seines Unternehmens. „Angesichts der starken Nachfrage nach unseren bestehenden Angeboten und wegweisenden Chancen in Bereichen wie KI, Chips, Robotik und Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn gehen wir davon aus, dass wir im Jahr 2026 unternehmensweit rund 200 Milliarden US-Dollar in Investitionen tätigen werden, und erwarten eine starke langfristige Kapitalrendite”, sagte der CEO anlässlich der letzten Quartalsbilanz.
Die aktuelle Story von Amazon dreht sich um den Megatrend Künstliche Intelligenz. Analysten blicken gespannt auf das Zusammenspiel von Cloud-Kapazitäten und generativer KI. Amazon baut seine AWS-Infrastruktur extrem schnell aus, um die Nachfrage nach Rechenleistung zu decken. Gleichzeitig lastet auf dem klassischen E-Commerce ein wachsender Margendruck, der zu strikter Kostendisziplin zwingt.
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Balanceakt zwischen Cloud-Fokus und Kostendruck
AWS ist längst die unverzichtbare Ertragsperle, die das restliche Geschäft quersubventioniert. Die Investoren verlangen nun den Nachweis, dass die strategische Einbindung von großen Sprachmodellen direkt auf das Umsatzwachstum bei AWS durchschlägt. Gelingt es Amazon, neue Serverkapazitäten auszulasten, bevor die Kosten den freien Cashflow erdrücken?
Analysten von Morningstar sehen Amazon als grundsolide finanziert an. Enorme Skaleneffekte und wachsende Gewinnmargen sprechen für anhaltenden Erfolg. Der Burggraben des Unternehmens bleibt extrem breit. Doch es lauern konkrete Gefahren. Der kapitalintensive AWS-Ausbau belastet kurzfristig den Cashflow erheblich. Zudem droht Ungemach im klassischen Handel, falls sich die Verbraucherpräferenzen ändern oder Dritthändler attraktivere Plattformen finden.
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Analysten-Prognosen für Umsatz und Gewinn
Der Gewinn pro Aktie soll nach der mittleren Schätzung von 49 Analysten auf finanza.net im 1. Quartal von Januar bis März 2026 bei rund 1,63 US-Dollar liegen. Das ist ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorquartal, für das Amazon rund 1,95 US-Dollar meldete. Rund 1,59 US-Dollar betrug der Gewinn pro Aktie im Vorjahresquartal von Januar bis März 2025.
Starkes Wachstum im Jahresvergleich verheißen die Umsatzprognosen – rund 177,27 Milliarden US-Dollar schätzen die Analysten im Mittel für das 1. Quartal. Das ist mehr als im Vorjahresquartal mit rund 155,67 Milliarden US-Dollar, aber weniger als im 4. Quartal, dem gewohnt starken Weihnachtsquartal (rund 213,40 Milliarden). Das Geschäftsjahr endet am 31. Dezember.
Disclaimer:
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Il contributo Amazon Quartalszahlen aktuell: Wetten auf KI treiben den Kurs – Prognose und Überblick è apparso per primo ftd.de.