PayPal Quartalszahlen: Helfen KI-Story und Dividende der Aktie? Prognose und Überblick

Mobile Payment: PayPal will es den Nutzern so einfach wie möglich machen. (Foto: Freepik)

San José – KI-Agenten, die selbstständig für Verbraucher einkaufen? Wenn es nach PayPal geht, bestimmt „Agentic Commerce“ die Zukunft. Der US-amerikanische Zahlungspionier setzt seine Turnaround-Hoffnung auf künstliche Intelligenz. Bestätigen die heutigen Quartalszahlen den Kurs?

Was auch immer PayPal derzeit tut: Der Markt ist ungnädig. 2026 hat die Aktie schon mehr als 10 Prozent verloren. Binnen Jahresfrist beträgt das Minus rund 41 Prozent. Gestern zum Börsenschluss notierte das Papier bei rund 52,40 US-Dollar – weit weg von den Kursrekorden während der Corona-Zeit.

Erstmals zahlt PayPal Dividende – 3. Quartal 2025 und Ausblick

Um die Anleger positiver zu stimmen, hat der Tech-Pionier nun sogar Dividenden eingeführt. Alle 3 Monate soll es laut PayPal eine Ausschüttung geben, sofern sie der Vorstand jeweils genehmigt. Die erste Zahlung haben die Aktionäre bereits am 10. Dezember 2025 erhalten – 14 Cent je Aktie.

IL letzten Quartalszahlen waren durchaus solide: Ein Umsatz von 8,42 Milliarden US-Dollar von Juli bis September 2025 übertraf die Analystenprognose ebenso wie den Erlös im Vorjahresquartal. Anstiege gab es beim Gesamtzahlungvolumen (8 Prozent) und der Zahl der Accounts (1 Prozent).

Ebenfalls über den Prognosen lag im 3. Quartal der Gewinn je Aktie mit 1,30 US-Dollar, im 4. Quartal rechnet PayPal mit 1,23 bis 1,27 US-Dollar. Im Gesamtjahr 2025 soll die Transaktionsmarge – das, was PayPal von Zahlungsvorgängen behält – nach Planung des Konzerns um 6 bis 7 Prozent wachsen.

CEO Chriss: „agentenbasierte Zukunft“ – Google, Microsoft und Co.

“Wir haben das Unternehmen wieder auf Wachstumskurs gebracht”, betonte CEO Alex Chriss beim letzten Quartalsbericht. PayPal sei stärker als vor 2 Jahren. Der Zahlungsdienstleister baue an einer agentenbasierten Zukunft und kooperiere dafür zum Beispiel mit Google, OpenAI und Perplexity.

Zentrale Projekte sind die Arbeit an Googles neuem Universal Commerce Protocol, die Partnerschaft mit Microsoft zur PayPal-Integration in die KI-Anwendung Copilot sowie die ChatGPT-Einbindung. Um den stationären Handel in Europa zu erschließen, kooperiert PayPal nun mit dem Fintech Klearly.

Tiefe eingebettet in die Geldströme – ein Schatz aus Daten

Der Marktführer versucht, sich weltweit in den Zahlungsströmen festzusetzen. Zweifel bleiben, wie lukrativ der Ansatz ist. Schnelligkeit ist gefragt, denn die Strategie ist kopierbar und die Konkurrenz schläft nicht. So stellt die tiefe Integration von Apple Pay in Handys eine Bedrohung für PayPal dar.

Allerdings: PayPal ist und bleibt ein Schwergewicht mit rund 438 Millionen aktiven Konten. Mit diesem enormen Pool lassen sich datenbasiert intelligente Funktionen und personalisierte Angebote entwickeln. Für gezielte Händler-Werbung hat PayPal das „Transaction Insights Program“ aufgelegt.

 


PayPal: Prognosen für Umsatz und Gewinn

Das PayPal-Ergebnis pro Aktie dürfte sich im 4. Quartal den Prognosen zufolge kaum ändern: Bei rund 1,29 US-Dollar liegt die mittlere Schätzung von 35 Analysten laut finanza.net. Im 3. Quartal hatte der Wert bei rund 1,30 US-Dollar gelegen. Nur rund 1,11 US-Dollar waren es im Vorjahresquartal.

Beim Umsatz rechnen die Experten mit einem Plus. Sie prognostizieren rund 8,79 Milliarden US-Dollar im Schnitt für das 4. Quartal. Das liegt über den rund 8,47 Milliarden US-Dollar im Vorquartal und den rund 8,33 Milliarden US-Dollar im 4. Quartal 2024. Das Geschäftsjahr endet am 31. Dezember.

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